Unproduktiv und überzählig
Wie weiter mit Inti Pestoni in Ambri?

Am Dienstag trennte sich Ambri von Chris DiDomenico. Er dürfte nicht der einzige Spieler sein, der Ansprüchen von Trainer Jusso Tapola nicht genügt.
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Beim Derby-Sieg zum Debüt von Jussi Tapola in Ambri durfte Inti Pestoni (im Bild vor Carl Dahlström) noch ran.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ambri trennt sich von Topskorer DiDomenico, Tapola bleibt Trainer bis 2029
  • Inti Pestoni droht Klubwechsel: Nur 8 Punkte in 40 Spielen
  • Pestonis Leistungstief: Seit 16 Jahren nicht mehr so unproduktiv
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Unter der Woche trennte sich Ambri von Chris DiDomenico, Topskorer und Diva in Personalunion. Wie erwartet passte er nicht zu den Vorstellungen des neuen Trainers Jussi Tapola (51), dessen Vertrag tags darauf um drei Jahre verlängert wurde.

Gibt es noch weitere Spieler, die nicht zu seiner Philosophie passen, fragte Blick Tapola vor dem Spiel am Samstag gegen den SCB (4:1). «Wir brauchen Spieler, die in der Lage sind, den Werten zu folgen und mit Disziplin zu spielen», antwortete der 51-Jährige, der nicht bekannt für Kompromisse ist.

Bei Spielern, die einen schweren Stand unter Tapola haben könnten, denkt man nicht zuletzt an Inti Pestoni (34). Der Stürmer war in drei von sieben Spielen unter dem neuen Trainer überzählig. Auch am Samstag beim starken Heimauftritt gegen Tapolas Ex-Klub SCB.

Tapola: «Man muss ein kompletter Spieler sein»

Hat Pestoni eine Zukunft bei seinem Stammklub? «Jeder Spieler muss die Intensität, die Sprints, die Zweikämpfe, die Kondition mitbringen. Für erfahrene Spieler gelten die gleichen Werte, die gleichen Anforderungen wie für junge Spieler. Wenn es also für die Jungen nicht einfach ist, wird es auch für die erfahrenen Spieler nicht einfach sein», so Tapola. «Wenn er also die Intensität und die Werte auf das Eis bringen kann, ist die Tür immer offen. Aber zuerst muss man Leistung bringen.»

Das Niveau in der Liga sei so hoch, dass man heutzutage keine Offensivspieler mehr gebrauchen könne, die nicht intensiv spielen, die nicht vors Tor gehen würden. «Man muss ein kompletter Spieler sein und man muss sprinten, skaten, kämpfen können», so Tapola.

Pestoni wurde nicht zum ersten Mal verbannt

In seiner Karriere wurde Pestoni immer wieder von Trainern auf die Tribüne verbannt, seit er 2016 Ambri verlassen hatte. Bei den ZSC Lions verordnete ihm Trainer Hans Wallson zusammen mit Mike Künzle mitten in der Saison ein Aufbauprogramm. Und als die Lions 2018 unter Hans Kossmann in Lugano den Titel holten, verfolgte der überzählige Pestoni das Spiel im ZSC-Car.

Nach einer Saison in Davos wechselte er darauf nach Bern, wo er auch unter Kari Jalonen einige Male auf der Tribüne landete. Nach zwei Jahren beim SCB kehrte der «figlio della valle» (Sohn des Tals) nach Ambri zurück. Dort erreichte er in seinen ersten beiden Saisons mit 39 und 42 Punkten unter Luca Cereda offensive Top-Werte. Später war er aber auch unter dem künftigen U20-Nati-Coach zwischenzeitlich überzählig. Ebenso unter dessen Nachfolger Éric Landry und nun Tapola.

Neu ist das Problem nicht. Im Alter von 34 Jahren dürfte sich Pestoni, dessen Vertrag noch ein Jahr läuft, kaum mehr ändern. Und diese Saison ist er mit acht Punkten in 40 Spielen auch noch unproduktiv wie seit 16 Jahren nicht mehr.

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