Nach dem Bock folgt gleich das Videostudium
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Mit dem iPad auf der Bank:Nach dem Bock folgt gleich das Videostudium

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Was schaut Nussbaumer während dem Spiel auf dem iPad an?

Er will wissen, was er hätte besser machen können. Deshalb schaut sich HCD-Stürmer Valentin Nussbaumer nach seinem Fehler sofort die Wiederholung der Szene an.
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HCD-Stürmer Valentin Nussbaumer geht mit seinem Team im ersten Halbfinal-Duell gegen den ZSC mit 1:6 unter.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • HCD-Stürmer Nussbaumer studiert iPad während Spiel nach Puckverlust
  • Selbstkritische Analyse zur Verbesserung der Leistung auf dem Eis
  • Nussbaumer erzielte in der Qualifikation 7 statt 21 Tore wie letzte Saison
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Nanu, was macht der denn da? Auf dem riesigen Videowürfel in der Swiss Life Arena sieht man, wie sich HCD-Stürmer Valentin Nussbaumer (24) auf einem iPad etwas anschaut. Es läuft die 34. Minute des ersten Halbfinal-Duells zwischen den ZSC Lions und Davos. Die Zürcher haben soeben das 4:0 geschossen und Nussbaumer ist dabei auf dem Eis gewesen.

Riedi profitiert von Bock in der Davoser Defensive
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ZSC Lions – HC Davos 4:0*:Riedi profitiert von Bock in der Davoser Defensive

Das ist der Grund für seinen ernsten Blick auf den Bildschirm. Kaum vom Eis auf der Spielerbank, verlangt er von Assistenztrainer Glen Metropolit das iPad. Der Grund: «Ich habe vor dem Gegentor die Scheibe verloren. Ich wollte wissen, welche Optionen ich in dieser Situation gehabt hätte und was ich hätte besser machen können.»

Drei Tore innert 166 Sekunden zum ZSC-Schützenfest
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ZSC Lions – HC Davos 6:1:Drei Tore innert 166 Sekunden zum ZSC-Schützenfest

Im Vergleich zur letzten Saison muss der 24-Jährige einen Leistungsabfall verkraften. Sieben statt 21 Tore in der Quali, das nagt vermutlich am Selbstvertrauen. Deshalb ist Nussbaumer reflektiert und selbstkritisch. «Ich frage nicht oft nach dem iPad für die Wiederholung einer Szene. Aber wenn ich das Gefühl habe, es hilft mir, dann schon. Ich versuche alles, um mich zu verbessern.» Auch andere Davoser setzen auf ein zeitnahes Videostudium, jedoch meistens in den Pausen in der Garderobe. Einen Akteur mit dem iPad auf der Spielerbank sitzen – das sieht man nicht oft.

Gesessen hat auch die 1:6-Klatsche zum Serienstart. Was der Jurassier zum Auftritt des HCD sagt? «Wir waren zu nett und zu wenig präsent in den Zweikämpfen.» Das wird ihm vor dem zweiten Duell noch bestätigt, denn Nussbaumer sieht sich vor dem nächsten Spiel die Clips seiner Einsätze nochmals an.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
47
62
105
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
48
44
91
3
ZSC Lions
ZSC Lions
47
28
83
4
HC Lugano
HC Lugano
47
33
82
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
47
0
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
47
20
77
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
47
-11
70
8
EV Zug
EV Zug
47
-18
67
9
SC Bern
SC Bern
47
-5
65
10
SCL Tigers
SCL Tigers
47
3
64
11
EHC Biel
EHC Biel
47
-21
61
12
EHC Kloten
EHC Kloten
47
-22
55
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
47
-43
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
48
-70
39
Playoffs
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