Schnee-Drama um Rappi-Star
Danny Kristo verlor fast seine Zehen!

Weil er eine Abkürzung durch ein Schneefeld nahm, erlitt Danny Kristo in seiner College-Zeit Erfrierungen an den Füssen.
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Danny Kristo, Topskorer von Rapperswil, verlor einst fast seine Zehen.
Foto: Keystone
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Es gibt Erfahrungen im 
Leben, die rücken alles in eine andere Perspektive. Danny Kristo hatte so ein Erlebnis während seiner College-Zeit in North Dakota. Der Stürmer spielte in Grand Forks, «in der kältesten Stadt des ganzen Bundesstaats», wie er selber sagt, für die Fighting Hawks.

Er war bereits in seinem ­dritten Uni-Jahr, als eine simple Entscheidung Kristos beinahe fatale Folgen hatte. Der 28-Jährige erinnert sich an jenen Abend Anfang 2011: «Ich wollte Freunde besuchen, zu Fuss. Draussen waren minus 40 Grad. Deshalb nahm ich eine Abkürzung über ein schneebedecktes Feld.»

Doch die Schneemasse trägt den 80 kg schweren Sportler nicht. «Ich sank bis zur Hüfte ein. Als ich mich befreien wollte, blieb ein Schuh stecken. Da war mir sofort klar, dass ich 
Probleme bekommen würde, wenn ich jetzt nicht schnell handle.» Kristo weiss Bescheid, er ist in Eden Prairie aufgewachsen, die harten Winter in Minnesota haben ihn abgehärtet.

Ohne Schuh durch den Schnee gerannt

Mit nur der Socke an einem Fuss rannte Kristo, so schnell er konnte, zu seinen Freunden. Für den Weg brauchte er knapp zehn Minuten. Zu lange, er verlor schon das Gefühl im Fuss. Seine Teamkollegen brachten den SCRJ-Stürmer mit Erfrierungen am Fuss sofort ins Spital. Dort dachten die Ärzte, sie müssten dem Spieler einige Zehen amputieren. Doch die Behandlung schlug an. «Die abgestorbene Haut musste entfernt werden, aber zum Glück konnte ich meine Zehen behalten», sagt Kristo.

Er verpasste zehn Spiele der Hawks, doch er entging Schlimmerem. Deshalb steckt der ­Lakers-Ami bestimmt auch weg, dass er seit seiner Vertrags­unterzeichnung am 21. Dezember keinen Treffer mehr erzielt hat für den SCRJ.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
40
47
84
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
40
34
74
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
40
7
70
4
Lausanne HC
Lausanne HC
40
22
68
5
HC Lugano
HC Lugano
38
26
66
6
ZSC Lions
ZSC Lions
39
21
66
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
39
-8
62
8
EV Zug
EV Zug
38
-9
58
9
SCL Tigers
SCL Tigers
39
4
54
10
SC Bern
SC Bern
39
-11
51
11
EHC Biel
EHC Biel
39
-16
49
12
EHC Kloten
EHC Kloten
39
-20
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
39
-36
45
14
HC Ajoie
HC Ajoie
39
-61
29
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