Der HC Lugano erledigt seine Pflicht und bezwingt Zug souverän. Doch die Tessiner können sich nicht mehr in die Top 4 vorschieben und sich das Heimrecht in den Viertelfinal nicht mehr erobern, weil die Konkurrenz aus Genf und Zürich ebenfalls gewinnt. Die Bianconeri treffen so im Viertelfinal auf den alten Rivalen ZSC, gegen den sie in dieser Saison einmal (5:1) gewannen und dreimal (1:5, 3:5, 1:4) verloren.
Dabei geht das Mitell-Team in Führung, als der Schwede Einar Emanuelsson vors Tor zieht und im Nachsetzen trifft. Der zweite Treffer der Luganesi geht dann auf das Konto von Verteidiger Santeri Alatalo. Der finnisch-schweizerische Doppelbürger schüttelt dabei Livio Truog ab, der aus der Swiss League von Thurgau mittels B-Lizenz zum EVZ gestossen ist.
Die Zuger, die Nati-Goalie Leonardo Genoni, Captain Jan Kovar sowie Verteidiger Tobias Geisser vor den Play-In-Duellen gegen die SCRJ Lakers schonen, bemühen sich zwar, können das Heimteam, das einen spritzigeren Eindruck als zuletzt hinterlässt, aber nicht stoppen.
Connor Carrick und Zach Sanford, der nach einer herrlichen Kombination trifft, stellen im Schlussabschnitt auf 4:0. Den Zugern gelingt es nur noch, Goalie Niklas Schlegel den Shutout zu vermiesen. Eine Minute vor Schluss erzielt Colin Lindemann sein erstes Saisontor.
Fans: 5941
Tore: 17. Emanuelsson (Kupari) 1:0. 19. Alatalo (J. Peltonen, M. Zanetti) 2:0. 47. Carrick (Valk) 3:0. 51. Sanford (Aebischer, Fazzini) 4:0. 59. Lindemann (Truog, Riva) 4:1.




