Berner offensiv zu lasch
Dominanter HCD hat den SCB im Griff

Erst im Schlussdrittel kreiert der SCB etwas Torgefahr, das ist zu spät. Nach vier Siegen endet der Berner Höhenflug, Leader Davos gewinnt zum fünften Mal in Serie.
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Der HCD feiert gegen den SCB einen Heimsieg.
Foto: keystone-sda.ch
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Ein Duell, das Knüller-Potenzial hat, ist zunächst etwas einseitig. Trotz ihres Höhenflugs von zuletzt vier Siegen in Serie brauchen die Berner in Davos viel Zeit, um in die Gänge zu kommen. Nur schon die Auslösung wird gegen den angriffslustigen HCD zur Geduldsprobe. Mal für Mal scheitern sie und müssen einen neuen Anlauf nehmen. Da verwundert es nicht, dass die Berner im Startdrittel mickrige drei Schüsse auf den Kasten von HCD-Aeschlimann hinkriegen. Hilfreich ist dann, wenn der vierte Schuss – bei Spielmitte – dafür bereits der Ausgleichstreffer ist. Serviert ist er allerdings von Fora, dessen Zuspiel nicht optimal bei Zadina ankommt.

Ohne den gesperrten Leitwolf Stransky – am Vorabend mit einem Slewfooting gegen Rappis Rask – ist der HCD-Paradesturm etwas weniger zwingend in seinen Chancen und hat etwas an Durchschlagskraft verloren. Den Platz neben Lemieux und Nussbaumer hat Gredig eingenommen. Die Davoser Dominanz widerspiegelt sich nicht in Toren. Vor allem lassen sie eine vierminütige Überzahl sausen. Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Dass der am Vorabend überzählig gewesene Tambellini 13 Sekunden vor der zweiten Pause dem SCB das zweite Gegentor einschenkt, rückt die Kräfteverhältnisse ins realistischere Licht.

Denn dem Leader gelingt es einmal mehr, den Druck konstant hoch zu halten – dies unter den Augen von Fussball-Nationaltrainer Murat Yakin. So richtig in Fahrt kommt der SCB erst in der Schlussphase. Das ist zu spät gegen einen HCD mit diesem Selbstbewusstsein. So fährt er fast ungehindert den fünften Sieg in Serie ein.

Fans: 6547
Tore: 25. Ryfors (Asplund, Zadina/PP) 1:0. 28. Iakovenko 1:1. 40. Tambellini (Ryfors) 2:1.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
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19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
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19
-10
24
11
EHC Biel
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18
-3
23
12
HC Lugano
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18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
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19
-19
19
14
EHC Kloten
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19
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18
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