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HC Davos
HC Davos
Wieser 14'
Jurco 19', 44'
Beendet
3:2
(2:1 | 0:0 | 1:1)
EHC Biel
EHC Biel
Olofsson 6', 56'
HC Davos – EHC Biel 3:2: So keck vernascht Jurco Biel-Goalie Van Pottelberghe(05:40)

Zug schlägt Bern, Lions bezwingen den Leader
Das Round-up der 18. National-League-Runde

In den Spitzenduellen behalten Zug (gegen Bern) und die ZSC Lions (gegen Fribourg-Gottéron) die Oberhand. Kloten wahrt dank einem Sieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers den Anschluss.
Publiziert: 28.10.2023 um 22:38 Uhr
|
Aktualisiert: 29.10.2023 um 08:34 Uhr
1/8
Lino Martschini bezwingt als einziger Adam Reideborn im Shutout.

Bern – Zug 1:2 n.P.

SC Bern – EV Zug 1:2 n.P. Martschini bleibt im Shootout als einziger cool(04:28)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Es ist die erwartete Partie auf Augenhöhe. Die Berner (vier Siege in Serie) und die Zuger (sechs Siege aus den letzten sieben Partien) gehören zu den formstärksten Teams der Liga. Entsprechend verhalten beginnt das zweite Aufeinandertreffen der Saison. Trotz hohem Tempo kommen bei Teams nur selten zu nennenswerten Chancen. Und wen es mal brenzlig wurde, konnten sich die Torhüter Reideborn und Genoni verlassen. 

Kurz nach Spielhälfte sorgt schliesslich EVZ-Topskorer Brian O'Oneill für die Führung der Gäste. Die Berner mit der Wut im Bauch brauchen nur vier Minuten nach der zweiten Pause, um den Ausgleich durch Joël Vermin zu erzielen. Mehr Tore fallen in der regulären Spielzeit nicht mehr. 

Auch die anschliessende Verlängerung findet keinen Sieger. Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen in Zug muss das Penaltyschiessen entscheiden. Dort behält Lino Martschini als einziger einen kühlen Kopf und sichert den Gästen den Zusatzpunkt. (mab)

Fans: 15'754 

Tore: 37. O’Neill (Hofmann, Hansson) 0:1. 45. Vermin (Knight, Kahun/PP) 1:1. – Tor im Penaltyschiessen: Martschini.

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Fribourg-Gottéron – ZSC Lions 1:3

Fribourg – ZSC Lions 1:3: Lions gewinnen Spitzenkampf nach Riedi-Blitztor(05:15)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Im Spitzenkampf zeigen die Lions für einmal über die volle Dauer eine starke Leistung. Wer das wütende Gesicht von ZSC-Trainer Marc Crawford bei der Heimpleite gegen Lugano am Freitag gesehen hat, kann sich gut vorstellen, dass der cholerische Kanadier seiner Mannschaft die Meinung gegeigt hat.

Bereits nach 17 Sekunden gehen die Gäste durch Riedi in Führung. Und danach lassen sie in diesem intensiven Duell nicht mehr nach und erhöhen im Powerplay durch einen Ablenker von Grant auf 2:0.

Der Leader versucht zwar mit Vehemenz, die Partie zu drehen. Doch mehr als Jeckers Anschlusstreffer gelingt den Fribourgern nicht. So kommt Malgins 3:1 der Entscheidung gleich, auch wenn Lions-Goalie Hrubec danach noch einige Paraden zeigen muss. (sr)

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Fans: 9009 

Tore: 1. (0:17) Riedi (Sigrist) 0:1. 32. Grant (Malgin, Lehtonen/PP) 0:2. 45. Jecker (Wallmark) 1:2. 51. Malgin (C. Baltisberger, Lehtonen) 1:3.

Davos – Biel 3:2

HC Davos – EHC Biel 3:2: So keck vernascht Jurco Biel-Goalie Van Pottelberghe(05:40)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Die Bieler wirken in der Startphase spritziger. Was sie fast schon an Übermotivation ausstrahlen, ist bei den Davosern dafür Zurückhaltung. Von hinten raus geht nicht viel, und so manche Zuspiele landen ohne Bedrängnis auf der Stockschaufel eines Gegners. Die Bieler schöpfen aus Olofssons Führungstreffer im Powerplay noch mehr Energie. Weil Wiesers Ausgleich in einem Gewusel im Torraum entsteht, nimmt Biel-Trainer Matikainen die Coaches Challenge. Nach langem Videostudium entscheiden die Refs, dass der Puck nicht schon unter Van Pottelberghes Schoner blockiert gewesen ist und der Treffer somit regulär ist.

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Das treibt die Bündner an. Auch beim zweiten Treffer hat Wieser seinen Stock im Spiel. Genial ist aber, wie Jurco dessen Schuss direkt vor Van Pottelberghe stoppt, der bereits eine Parade macht. Und so kann der Slowake einfach noch keck um den schon ausgefahrenen Schoner herum einschieben. In diesen Tagen wird Jurco zudem seinen Vertrag um zwei Monate verlängern.

Weil die Bieler im Vorwärtsdrang alles aus sich rausquetschen, steht für die Davoser noch ein hartes Stück Arbeit an. Mit seinem zweiten Treffer macht Jurco, der in der Schlussphase noch eine Handvoll Schüsse blockt, aber früh alles klar. Die Bieler dagegen stecken weiter in ihrem Tief fest. (N.V.)

Fans: 4604

Tore: 6. Olofsson (Yakovenko, Sallinen/PP) 0:1. 14. Wieser (PP) 1:1. 19. Jurco (Wieser, Dahlbeck) 2:1. 44. Jurco (Nussbaumer/PP) 3:1. 56. Olofsson (Kessler, Bukarts/PP) 3:2. 

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Lugano – Lausanne 3:4

HC Lugano – Lausanne 3:4: Bozon-Ablenker beendet Luganos Siegesserie(07:01)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Nach sechs Siegen hintereinander (und drei Heimerfolgen) wurde der HC Lugano gestoppt. Die Luganesi unterlagen Lausanne nach einer 3:2-Führung mit 3:4. Goalie Kevin Pasche, der am Vorabend in seinem ersten National-League-Spiel gleich einen Shutout gefeiert hatte (was vor ihm erst fünf weiteren Schweizer Goalies gelungen ist), gestaltete auch sein zweites Spiel siegreich. Lausanne kam zum zweiten Sieg in Folge. Vorher hatten die Waadtländer in sieben Runden sechsmal verloren. (SDA)

Fans: 5227 

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Tore: 8. Sekac (Fuchs) 0:1. 15. Carr (LaLeggia, Fazzini/PP2) 1:1. 20. (19:37) Jäger (Kenins) 1:2. 20. (19:50) Thürkauf (Joly, Mirco Müller) 2:2. 32. Carr (Thürkauf, Andersson) 3:2. 35. Riat (Salomäki) 3:3. 38. Bozon (Jäger, Djoos) 3:4.

Kloten – SCRJ Lakers 2:1

EHC Kloten – SCRJ Lakers 2:1: Simic-Doppelpack entscheidet giftiges Duell(03:29)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Eines der zuletzt seltenen Erfolgserlebnisse feierte der EHC Kloten. Die Zürcher Unterländer besiegten nach Rückstand die Rapperswil-Jona Lakers mit 2:1. Axel Simic erzielte beide Tore für Kloten und seine Saisontreffer 6 und 7. Kloten gewann nach vier Niederlagen erstmals wieder. Die Lakers gewannen bloss zwei ihrer letzten neun Auswärtspartien. (SDA) 

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Fans: 5152

Tore: 18. Cervenka (Schroeder) 0:1. 19. Simic (Diem) 1:1. 40. Simic (Profico) 2:1.

Ambri-Piotta – SCL Tigers 2:1 n.V.

Ambri – SCL Tigers 2:1 n.V. Virtanen rettet Ambri in letzter Sekunde(03:40)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

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Die SCL Tigers können gegen den HC Ambri-Piotta einfach nicht mehr gewinnen. In der ausverkauften Gotthard-Arena führte Langnau bis 0,2 Sekunden vor Schluss (!) 1:0, ehe dem finnischen Back Jesse Virtanen noch der Ausgleich gelang. In der Verlängerung schoss Johnny Kneubuehler Ambri nach 62:02 Minuten zum Sieg. 

Ambri-Piotta siegte in elf der letzten zwölf National-League-Partien gegen Langnau. Tragischer Held der Partie war Stéphane Charlin, der Goalie der Tigers, der den zweiten Shutout innerhalb von drei Wochen (nach dem 3:0 in Kloten) um den Sekundenbruchteil verpasste. Charlin parierte die ersten 44 Schüsse auf sein Gehäuse, ehe er sich innerhalb von 122 Sekunden zweimal bezwingen lassen musste. (SDA)

Fans: 6545

Tore: 33. Petrini (Saarijärvi) 0:1. 60. (59:59) Virtanen (Heed) 1:1. 63. Kneubuehler (Spacek) 2:1.

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