Mässige Reaktion nach Klatsche
Kloten nützt EVZ-Tief aus

Nach der 0:7-Ohrfeige in Lausanne verlieren die Zuger auch gegen Kloten. Dem EVZ gelingt momentan nichts.
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Kloten bezwingt Zug in der Verlängerung.
Foto: Mike Wiss/freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Die Regelmässigkeit der geblockten Schüsse der Zuger im Duell gegen Kloten vermittelt immerhin einen Fakt: Das Spalierstehen des Vorabends wird nicht weitergeführt, als sie die meisten der Lausanner Treffer auf den besten Zuschauerplätzen verfolgen können. Das ist es aber auch schon gewesen mit den guten Nachrichten. Ansonsten ist nicht viel Besserung eingetreten beim EVZ. Ausser jene von Captain Kovar (Tsch), der am Vorabend noch krank gefehlt hat. Für ihn überzählig auf der Tribüne: Landsmann Vozenilek, der in Zug vom letztjährigen Helden irgendwie zum Buhmann geworden ist.

Die Puckkontrolle seiner Teamkollegen ist dermassen liederlich, dass praktisch keine gefährlichen Offensivaktionen lanciert werden können. Zweikämpfe um die Scheibe werden nur selten gewonnen. Beim EVZ passt gerade nicht viel zusammen – und das passt den Zürcher Unterländern bestens in den Kram. Sie nützen wie schon am Vorabend gegen Spengler-Cup-Triumphator Davos (4:1) aus, dass der Gegner nicht ganz auf der Höhe ist. Sie stellen auch die Zuger mit ihren Vorstössen regelmässig vor Probleme und wittern ihre Chancen. Auch der Kanadier Gignac, der von der Mitte des Spielfeldes aus alleine losziehen kann und ungestört bleibt vor seinem Führungstreffer.

Ein Weckruf für den EVZ? In etwa so wie wenn man morgens noch drei-, viermal den Schlummerknopf drückt beim Wecker. Zu viele Aktionen sind Zufallsprodukte – auch der Ausgleich: Irgendwie schiesst Senteler den Puck noch Richtung Waebers Kasten, Kloten-Verteidiger Steiner schiebt Wingerli so hin, dass die Scheibe von dessen Schlittschuh ins Tor gelenkt wird. Viel schöner kann das Klotens Leino, also er bei seinem Ablenker von Puhakkas Schuss EVZ-Keeper Genoni keine Chance lässt.

Fans: 7450.
Tore: 24. Gignac 0:1. 40. Wingerli (Senteler) 1:1. 62. Leino (Puhakka) 1:2.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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9
17
25
2
SCL Tigers
SCL Tigers
10
8
18
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
10
3
18
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
10
10
17
5
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
9
-5
14
6
HC Ajoie
HC Ajoie
10
-4
14
7
HC Davos
HC Davos
10
-3
13
8
SC Bern
SC Bern
8
0
12
9
HC Lugano
HC Lugano
9
2
12
10
Lausanne HC
Lausanne HC
10
-7
12
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
10
-11
11
12
EV Zug
EV Zug
6
8
10
13
EHC Biel
EHC Biel
9
-3
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
10
-15
9
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