Niederlage im Kellerduell
Fehler-Orgie beim SCB

Die Berner drücken zu spät und zu sanft aufs Gaspedal. Diesmal rettet Kloten den Vorsprung über die Zeit.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey
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«Resultat spricht für sich»:Untersander schonungslos ehrlich nach Pleite

Alle Hände voll zu tun hat bei den Bernern vor allem einer: Goalie Reideborn. Der Schwede muss entschärfen, was seine Vorderleute vermasseln. Und weil das so einiges ist, klingelts schon früh hinter ihm. Gignac stochert bei Topskorer Aktell Häman nach, dem die Scheibe deswegen verspringt – direkt zu Torschütze Ramel, der nicht lange fackelt. Der wirblige Kloten-Stürmer hat in der Schlussphase des Startdrittels erneut eine Topchance nach einem Berner Puckverlust, stürzt danach und prallt hart in die Bande. Ramel kehrt im Mitteldrittel nochmals zurück, verschwindet aber nach einem Einsatz wieder in der Garderobe mit Schmerzen an der Schulter.

Von einem möglichen Schwung nach zwei Siegen sieht man beim SCB nichts, im Gegenteil. Sie verbringen nur wenig Zeit in der gegnerischen Zone. Im ersten Powerplay schaffen sie es kaum einmal dahin und sind schon lange auf dem Eis, als Schäppi aus der Kühlbox stürmt. Der Berner Rückwärtsgang klemmt, Schäppi, Smirnovs und Derungs kombinieren sich zum 3:0.

Eine komfortable Führung denkt man gegen diesen laschen SCB. Doch es braucht nur zwei unglückliche Aktionen, und die davor fehleranfälligen Mutzen sind dran. Vor dem ersten Gegentreffer springt der Puck zwischen den Schlittschuhen des rückwärts fahrenden Verteidigers Wolf vor Tor. Beim 2:3-Anschlusstreffer schiesst Lehmann an den Schlittschuh von Lindroth, von dort springt die Scheibe ins Netz. Rückkehrer Waeber in Klotens Kasten weiss nicht, wie ihm geschieht.

Seinen Vorderleuten gehts danach ähnlich. Die Berner wittern ihre Chancen, die Zürcher Unterländer zittern um ihren Vorsprung. Gegen die Lakers führen sie im letzten Match 2:0 und vergeigen den Sieg in der Verlängerung. Gegen den SCB, der das Spiel in den ersten 40 Minuten verschenkt hat, reissen sie sich nochmals am Riemen. Der zuvor unglücklich agierende Meyer macht den Deckel drauf.

Fans: 5127.
Tore: 8. Ramel 1:0. 22. Gignac (Leino/PP) 2:0. 32. Derungs (Smirnovs, Schäppi) 3:0. 34. L. Moser 3:1. 59. Meyer (Gignac) 4:2 (leeres Tor).

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
9
17
25
2
SCL Tigers
SCL Tigers
10
8
18
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
10
3
18
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
10
10
17
5
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
9
-5
14
6
HC Ajoie
HC Ajoie
10
-4
14
7
HC Davos
HC Davos
10
-3
13
8
SC Bern
SC Bern
8
0
12
9
HC Lugano
HC Lugano
9
2
12
10
Lausanne HC
Lausanne HC
10
-7
12
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
10
-11
11
12
EV Zug
EV Zug
6
8
10
13
EHC Biel
EHC Biel
9
-3
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
10
-15
9
Playoffs
Qualifikationsspiele
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