Nach Weckruf zum Halbfinal-Start
EVZ-Trainer Tangnes fordert mehr Härte

Seine Spieler sollen die ZSC Lions aus ihrer Komfortzone holen, sagt EVZ-Trainer Dan Tangnes nach der Auftaktpleite. Mit der erstmaligen klaren Aussenseiter-Rolle müssen die Zuger zunächst mal umgehen können.
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EVZ-Trainer Dan Tangnes hatte nach der Halbfinal-Auftaktpleite gegen die ZSC Lions einiges zu verdauen.
Foto: keystone-sda.ch
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Der EVZ hat das erste Halbfinal-Duell lange Zeit unter Kontrolle. Doch das allein reicht nicht, um diese ZSC Lions in die Schranken zu weisen. Dass die Zürcher im Mitteldrittel zehn Minuten für ihren ersten Schuss auf den Kasten von Goalie Leonardo Genoni brauchen, ist für Trainer Dan Tangnes ein netter Fakt, der ihn zufriedenstellt. Doch der Norweger hat weitere Ansprüche an sein Team.

Der 45-Jährige ist einerseits erleichtert, dass die schlechten Phasen des Spiels keine solchen Leistungs-Tiefpunkte wie im Viertelfinal gegen den SCB beinhaltet haben. «Doch wir können besser spielen.» Und müssen. Der Gegner ist nun jenes Team, das die Qualifikation und seinen Viertelfinal (4:0 gegen Biel) laut Tangnes beeindruckend gemeistert habe und ein Massstab gewesen sei. «Deshalb müssen wir sie aus ihrer Komfortzone holen und sie härter fordern, als wir das im Schlussdrittel taten.»

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6:48
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Tangnes will Mut und Härte sehen

Der EVZ geht erstmals in der Ära des zweifachen Meistertrainers als klarer Aussenseiter in eine Halbfinal-Serie. Diese Auftaktpleite habe den Playoff-unerfahreneren Spielern die Augen geöffnet und aufgezeigt, worauf es ankomme. Tangnes will Akteure sehen, die vorangehen und den Unterschied ausmachen wollen. «Wir müssen härter spielen.» Er prangert die manchmal zu späten und zu weichen Entscheidungen im Spiel mit der Scheibe an. «Mit dem Puck müssen wir mutiger sein.»

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1:14
Stock zwischen den Beinen:Das sagt Opfer Andrighetto zur Szene mit Hansson

Das Spiel gekostet hat die Zuger allerdings der Restausschluss von Verteidiger Niklas Hansson für seinen Stockschlag in Andrighettos Weichteile. Die drei Gegentreffer in der fünfminütigen Unterzahl sind eine zu grosse Hypothek. Nach dem Zürcher 4:1 wechselt Tangnes seinen Torhüter aus – aktiv. «Leo würde nie freiwillig rausgehen. Es war ein guter Zeitpunkt dafür.» Genoni habe sieben Viertelfinal-Partien hinter sich gehabt, so die Begründung. Fürs Duell Nummer 2 am Mittwoch sei er wieder gesetzt.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
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