Klub stellt sich neu auf
SCB-Sportchef muss wieder gehen – Klub-Legende wird Team Manager

Simon Moser wird beim SC Bern per Anfang Mai neuer Team Manager. Im Zuge der Restrukturierung muss der bisherige Leiter National League, Diego Piceci, gehen.
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Simon Moser wird neuer Team Manager des SC Bern.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus
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Cédric HeebRedaktor Sport

Vieles neu beim SC Bern. Wie die Mutzen am Mittwochvormittag mitteilen, stellt sich der Klub organisatorisch neu auf. Die markanteste Änderung: Sportchef und Leiter National League Diego Piceci muss gehen, Vereins-Ikone Simon Moser (36, 614 Spiele in der National League) wird neuer Team Manager.

Piceci trat seinen Job erst Mitte Juli 2025 an, ein halbes Jahr später muss er «per sofort» wieder gehen, wie die Berner schreiben. Der langjährige Captain Moser, der seine Karriere verletzungsbedingt beenden musste, wird per Anfang Mai die Funktion des Team Managers antreten und soll schrittweise die Verantwortung für die National-League-Mannschaft übernehmen. Martin Plüss bleibt Sportdirektor und wird weiterhin die «abschliessende Entscheidungskompetenz» über sämtliche Themen haben, die das National-League-Team angehen.

Die Reorganisation sei eine Folge der CEO-Wechsels, Marc Lüthi gibt sein Amt nach 28 Jahren per Ende April ab. Teil dieser Umstrukturierung ist auch Chief Operations Officer (COO) und der stellvertretende CEO Pascal Signer, der die neugeschaffene Position als Chief Hockey Officer (CHO) bekleiden wird. Ihm unterliegt die «organisatorische, personelle und strukturelle Führung des Sportbereichs». Der designierte CEO Jürg Fuhrer sagt, dass Signer die «ideale Besetzung» für den Posten als CHO sei: «Er soll die bereits eingeschlagene Strategie weiterverfolgen und die Strukturen im Sport optimieren.»

Neue Kräfte für Stadionprojekt

Das dadurch freigewordene Amt als COO übernimmt Alain Kappeler. Der 55-Jährige war Marketing-Chef beim Schweizer Eishockeyverband und schon COO und CEO beim Fussballklub YB. Seit Montag sei er bereits in operative Abläufe des Klubs eingebunden worden, schreibt der Klub. Kappeler trägt die Verantwortung bei der Umsetzung des Stadionprojekts. Dieses sieht einerseits vor, die Postfinance-Arena zu kaufen und künftig zu besitzen und in einem weiteren Schritt zu modernisieren.

Ihm wird Patrice Hitz als Chief Sales Officer (CSO) zur Seite gestellt. Der 37-Jährige Masterabsolvent in Unternehmensführung war geschäftsführer des Handball-Klubs BSV Bern und war da mitverantwortlich für den Bau der neuen Arena. «Alain Kappeler und Patrice Hitz stammen aus der Region Bern, bringen viel Erfahrung mit und sind bestens vernetzt. Sie stehen für die Werte, die der SC Bern vertritt.»

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
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