Kloten-Profico nach ZSC-Pleite selbstkritisch
«Zu viele Fehler gemacht – bei mir fängt es an»

Seit bald 20 Jahren spielt Kloten-Verteidiger Leandro Profico auf professioneller Ebene Eishockey. Dies hilft ihm, reflektiert über den verpatzten Playoff-Start zu sprechen.
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Die ZSC-Spieler jubeln – Leandro Profico zieht enttäuscht von dannen.
Foto: freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kloten verliert 1:5 gegen die ZSC Lions zum Playoff-Auftakt
  • Verteidiger Leandro Profico übernimmt die Verantwortung für seine Fehler
  • Der Routinier lässt sich davon aber nicht unterkriegen
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Es ist ein gebrauchter Abend. Für den EHC Kloten im Allgemeinen, der zum Playoff-Auftakt gegen die ZSC Lions eine 1:5-Schlappe kassiert. Und für Verteidiger Leandro Profico (35) im Speziellen, der bei zwei Gegentoren nicht gut aussieht. Doch sein Name ist bei Profico Programm und so steht er nach dem Spiel wie ein Profi hin und spricht darüber.

«Ich glaube nicht, dass die ZSC Lions speziell gut waren. Dass sie letztlich so gut zur Geltung kamen, lag primär an uns. Wir haben sehr viele individuelle Fehler gemacht – und bei mir fängt es an», gibt sich der Bündner selbstkritisch.

Balcers Speed und Riedis Forechecking

Beim 0:1 zieht Rudolfs Balcers etwas gar einfach an ihm vorbei und ermöglicht so Sven Andrighetto das Tor. «Ich habe es falsch eingeschätzt, dass er mit so viel Speed kommt. Balcers erwischt mich auf dem falschen Fuss», erklärt sich Profico.

Profico wird von Riedi und Rohrer abgekocht
5:17
ZSC Lions – EHC Kloten 5:1:Profico wird von Riedi und Rohrer abgekocht

Beim 1:3 verliert Profico den Puck als letzter Mann an Willy Riedi, nachdem er von diesem und Torschütze Vinzenz Rohrer konsequent angegangen wird. «Das war ein idiotischer Fehler, der mir nicht passieren darf. In solchen Situationen muss ich einfach spielen», schüttelt er den Kopf über sich selbst.

«Ich weiss, was ich kann!»

Profico hat vor bald 20 Jahren als 16-Jähriger bei seinem Stammklub EHC Chur auf Profistufe debütiert. Er hat in seinem Hockeyleben viel gesehen und erlebt, spielte unter anderem für Lugano, Davos, die SCRJ Lakers und ist jetzt in seiner zweiten Saison in Kloten.

Daher fällt es ihm als Routinier auch einfacher, diesen Abend einzuordnen und hinter sich zu lassen, als noch in jungen Jahren: «Das ist auf jeden Fall so. Wenn ich jetzt negativ werde, bringt mir das nichts. Deshalb gilt es, diesen Abend abzuhaken und positiv ins nächste Spiel zu gehen. Ich weiss, was ich kann!»

Und so bilanziert Profico: «Es ist Playoff, Fehler passieren, aber es zählt immer der nächste Einsatz und nach dem Match der nächste Match.» Der Verteidiger ist überzeugt, dass gegen den ZSC trotz diesem 1:5 im Startspiel etwas drin liegt: «Wenn wir konsequent so spielen wie zu Beginn der Partie, haben wir eine Chance. Und im nächsten Match daheim in Kloten sowieso.»

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
49
63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
49
45
94
3
ZSC Lions
ZSC Lions
49
28
85
4
HC Lugano
HC Lugano
49
31
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
49
2
82
6
Lausanne HC
Lausanne HC
49
22
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
49
-11
73
8
EV Zug
EV Zug
49
-14
73
9
SC Bern
SC Bern
49
-7
66
10
EHC Biel
EHC Biel
49
-21
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
49
0
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
49
-18
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
49
-49
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
49
-71
39
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