Nach diesem Stockschlag muss Zugs Djoos unter die Dusche
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Tangnes ausser sich:Nach diesem Stockschlag muss Zugs Djoos unter die Dusche

EVZ-Trainer Tangnes tobt wegen Schiri-Reaktion
«Das war respektlos»

Der Powerplay-Treffer der Lakers zum 2:1 war laut Zug-Trainer Dan Tangnes ein Kicktor. Als die Schiris seiner Bitte, dies zu checken, zunächst nicht nachkommen, verliert der Norweger die Fassung.
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Sauer: Dan Tangnes ist nicht zufrieden mit dem Schiri.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Es sei der Wendepunkt des Spiels gewesen. Deshalb redet sich EVZ-Trainer Dan Tangnes auch nach der 1:4-Niederlage in Rapperswil-Jona SG nochmals kurz in Rage. Worum gehts? Nicht um den Restausschluss seines Verteidigers Christian Djoos, der den Meister defensiv geschwächt hat. Sondern um den Powerplay-Treffer der Lakers während dessen Strafe.

Yannick-Lennart Albrecht trifft zum 2:1. Der Puck prallt von seinem Fuss ins Tor, just im Moment, in dem ihn Abwehrspieler Samuel Kreis von hinten bedrängt. Trainer Tangnes fordert die Schiedsrichter auf, den Treffer nachzuprüfen. «Es war eine klare Kickbewegung», betont der Norweger, der sich die Szene nach dem Match erneut angeschaut hat, deswegen aber keine Coaches Challenge nehmen kann.

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Alle Augen auf den Verteidiger: Lakers-Spieler Leandro Profico in der Zuger Zone.
Foto: freshfocus

Was den 44-Jährigen so die Fassung verlieren lässt an der Bande? «Sie haben sich geweigert, es sich anzuschauen», erklärt Tangnes. Dafür hat er kein Verständnis. «Das war schlechtes Spiel-Management. Das zu kontrollieren, ist die Aufgabe der Refs. Das war enttäuschend und respektlos. Sie wollen ja auch, dass wir sie respektieren.» Tangnes erwartet, dass in solchen Situationen alle professionell reagieren. Ref Cedric Borga lässt sich doch noch überzeugen. Nach dem Videostudium bleibt das Schiri-Duo aber bei seinem Tor-Entscheid.

Der Meistertrainer ist bekannt dafür, dass er seine Emotionen kontrolliert und rasch Fokus und Ruhe wieder findet. Sein Team aber tut dies nicht mehr. Vom dritten Gegentreffer habe man sich nicht mehr erholt, «wenn das Momentum die Seiten wechselt, ist der Einfluss in den Playoffs noch grösser». Ähnlich gross wie der Ausfall des Abwehrchefs Djoos, zumal auch noch Niklas Hansson (aus persönlichen Gründen) gefehlt hat. Einzig zur Leistung seines Teams im Startdrittel hat Tangnes positive Worte übrig.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
41
50
87
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
41
39
77
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
41
31
74
5
Lausanne HC
Lausanne HC
43
19
71
6
ZSC Lions
ZSC Lions
41
22
70
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
41
-9
64
8
SCL Tigers
SCL Tigers
42
5
59
9
EV Zug
EV Zug
41
-15
58
10
SC Bern
SC Bern
41
-13
53
11
EHC Biel
EHC Biel
41
-20
51
12
EHC Kloten
EHC Kloten
41
-18
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
41
-40
46
14
HC Ajoie
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-61
34
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