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Vor Spiel 3 in Zug
Lugano-Coach Ireland appelliert an Stolz und Charakter

Greg Ireland und der HC Lugano standen schon im letztjährigen Halbfinal gegen Biel nach zwei Spielen mit dem Rücken zur Wand. Jetzt fordert der Trainer die gleiche Reaktion wie damals.
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Lugano-Trainer Greg Ireland will wieder den wahren Charakter seiner Mannschaft sehen.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Das Break im Viertelfinal gegen den EV Zug schockt in Lugano noch niemanden. Selbst ein Rückstand im heutigen dritten Duell täte dies nicht. Für diesen fortwährenden Optimismus sorgt die Vergangenheit: Im letzten Halbfinal führte Biel gegen die Bianconeri ebenfalls 2:0 in der Serie und im dritten Spiel nach 25 Minuten sogar 3:0.

Die Geschichte ist bekannt: Lugano dreht das Spiel und dann die Serie, scheitert im Final erst im siebten Spiel am Meister ZSC. So scheut sich Trainer Greg Ireland nach der 1:5-Klatsche gegen den EVZ nicht, sich genau daran zu erinnern: «Wir waren schon mal an diesem Punkt. Wir haben diese Erfahrung, wir hatten diesen Druck. Wir standen mit dem Rücken zur Wand und haben uns wieder befreit. Das ist nicht neu für uns, von dieser Erfahrung müssen wir nun profitieren.»

«Feuer und Leidenschaft im Bauch»

Dass die Zuger spielerisch einfach klar besser sind als seine Mannen, wischt der Kanadier mit der Antwort weg, dass man dies vor einem Jahr von den Bielern ja auch gedacht habe. «Klar ist der EVZ ein guter Klub. Aber wenn wir uns entscheiden, fortan unser Spiel spielen zu wollen, sind wir auch ein guter Klub.» Zumal die Zuger ja einfach von vielen Eigenfehlern profitiert hätten.

Diese abzustellen und mit dem Puck bedachter umzugehen ist eine Forderung des 53-Jährigen, dessen Trainerstuhl in dieser Saison schon mehrfach angesägt gewesen ist. Weiter appelliert Ireland an den Stolz seiner Spieler. «Ehrlich, in diesen zwei Spielen habe ich noch nicht jenes Team gesehen, das ich erwartet habe. Das hat auch etwas mit Stolz zu tun. Das war ein Weckruf für uns.» Jenen wahren Charakter, den er schon vor einem Jahr gesehen habe, müsse man jetzt zeigen.

«Wir sind Kämpfer», beschreibt Ireland, «alle müssen zusammenstehen. So gewinnt man als Mannschaft Spiele. So kommt man als Team zurück in eine Serie. Über den Kampf und die Entschlossenheit, nie aufzugeben! Mit dem Feuer und der Leidenschaft im Bauch.»

Die Partie Zug – Lugano gibts ab 20.00 Uhr live im Ticker!

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
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HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
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Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
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ZSC Lions
ZSC Lions
52
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HC Lugano
HC Lugano
52
30
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Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
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SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
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81
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EV Zug
EV Zug
52
-19
75
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SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
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EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs

9-Tore-Spektakel gegen Lugano
Zuger ergattern sich drei Matchpucks

Der EV Zug entscheidet eine mitreissende Partie gegen den HC Lugano mit 5:4 für sich. In der Serie liegen die Zentralschweizer nun mit 3:0 in Führung.
Zug gewinnt spektakulär gegen Lugano!
4:24
Die Highlights im Video:Zug gewinnt spektakulär gegen Lugano!
Nicole Vandenbrouck

Das Spiel

Seinen Plan hat Dario Bürgler bereits nach der 1:5-Heimpleite angekündigt: «Wir müssen einen Weg finden, um im Powerplay effizienter zu sein. Wir haben Chancen gehabt, aber ab und zu müsste uns da auch ein Tor gelingen. Auch um das Momentum in diesen Situationen auf unsere Seite zu bekommen.»

Die Luganesi agieren zumindest noch in der Powerplay-Formation, die Strafe von Zugs Zgraggen ist soeben abgelaufen, als Bürglers Schuss via Flynns Stockschaufel den Weg ins Tor zum 1:1 findet.

«Es ist unerklärlich, was im 2. Drittel passiert ist»
3:46
Suri über 9-Tore-Spektakel:«Es ist unerklärlich, was im 2. Drittel passiert ist»

Die Bianconeri sind entschlossen – von der verschlafenen Startminute mal abgesehen – und zeigen eine Reaktion auf die beiden Niederlagen. Das Momentum kippt tatsächlich etwas, auch weil die Zuger ihren hohen Rhythmus nicht finden. Der Grund: Die Luganesi erarbeiten sich die ebenfalls von Bürgler geforderte Mehrzeit in der offensiven Zone und lassen den Zuger nicht mehr den Raum für ihre kreativen Tempo-Angriffe.

Es folgen Spektakel-Minuten mit fünf Toren innert 297 Sekunden, vier davon fallen aus Szenen im jeweiligen Slot. Der EVZ findet auf die ersten beiden Führungstreffer rasch eine Antwort. Auch der neuerliche Vorsprung der Luganesi schwächt das Selbstvertrauen der Zuger nicht nachhaltig. Doch für den Ausgleich brauchen sie diesmal etwas länger.

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Der EVZ erwischt einen Auftakt nach Mass. Reto Suri trifft …
Foto: freshfocus

Eine weitere Klasse-Aktion von Dominic Lammer – bereits sein Pass zu McIntyres 2:2 ist genial – ist sein Treffer zum wichtigen 4:4, der Zug wieder in die Spur bringt. Luganos Wille nach Diaz’ 5:4 ist ungebrochen, eine neuerliche Wende aber schaffen sie nicht. Und stehen nun mit dem 0:3 in der Serie mit dem Rücken zur Wand.

Der Beste: Dominic Lammer (Zug), herrlicher Pass, herrliches Tor.

Die Pflaume: Taylor Chorney (Lugano), kommt bei zwei Gegentoren zu spät.

Die Tore: 1. (0:47) Suri (Diaz) 1:0. 8. Bürgler (Haapala/ET Flynn) 1:1. 24. Morini (Bürgler) 1:2. 26. McIntyre (Lammer, Leuenberger) 2:2. 27. Sannitz (Hofmann) 2:3. 29. (28:20) McIntyre (Zgraggen) 3:3. 29. (28:50) Bürgler 3:4. 43. Lammer (Alatalo) 4:4. 49. Diaz (Simion) 5:4. 

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Mannschaft
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HC Davos
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HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
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Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
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ZSC Lions
ZSC Lions
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HC Lugano
HC Lugano
52
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Lausanne HC
Lausanne HC
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7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
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EV Zug
EV Zug
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SC Bern
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EHC Biel
EHC Biel
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SCL Tigers
SCL Tigers
52
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EHC Kloten
EHC Kloten
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HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
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-49
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HC Ajoie
HC Ajoie
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Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
National League 25/26
Mannschaft
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