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Dank perfektem Klingberg-Tor
EVZ jubelt gegen Lausanne

Im ersten Spiel der Playoff-Halbfinalserie bezwingt der EV Zug den Lausanne HC mit 3:1. Carl Klingberg erzielt dabei aus der Drehung den schönsten Treffer des Abends.
Klingberg dreht den EVZ zum Sieg
2:03
Dank Traum-Treffer:Klingberg dreht den EVZ zum Sieg
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Das Spiel

Lausanne entpuppt sich als harter Brocken für die Zuger. Sie haben lange Mühe, ihr offensives Spiel aufzuziehen. Die Waadtländer stellen sich zu fünft dem Sturmdrang entgegen und lassen die Zuger auflaufen. Mal für Mal.

«Das Spiel hat nicht ausgesehen, wie es sollte»
1:35
Zugs Alatalo nach Startsieg:«Das Spiel hat nicht ausgesehen, wie es sollte»

Nach dem Zuger Führungstreffer haben sie aber auch keine Mühe, offensiv einen Zahn zuzulegen und den EVZ so in Bedrängnis zu bringen.

So kann man sich also darüber streiten, ob zwischen den Serien eine lange oder kurze Pause optimaler ist. Der EVZ hatte zehn Tage Zeit, sich auf diesen Halbfinal vorzubereiten. Um den Rhythmus hochzuhalten, wurden Extra-Trainingsschichten eingeschoben.

«Wir haben versucht, Match-Intensität zu simulieren. Und haben auch Goalie-Trainings angesetzt, was sonst in den Playoff-Wochen nicht unbedingt üblich ist», erzählt EVZ-Torhüter Tobias Stephan. Für die mentale Frische aber sei die lange Pause auf lange Sicht hilfreich, betont der 35-Jährige.

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Der EV Zug darf gegen Lausanne das erste Spiel zu Hause bestreiten.
Foto: Keystone

Für Lausanne dagegen lagen zwischen dem siebten Spiel gegen Langnau und dem Halb­final-Auftakt gerade mal 70 Stunden. «Beide Situationen haben ihren Vor- und Nachteil», glaubt Lausanne-Keeper Sandro Zurkirchen (29).

Unbestritten ein Nachteil für Zurkirchen ist bei den Gegentreffern Nummer zwei und drei, dass die Schüsse von Zgraggen (erstes Saisontor!) und Lammer von Teamkollegen abgelenkt werden.

Reagieren können die Waadtländer nach dem 1:3 nicht mehr, weil ihr Angriffsspiel nur auf Zuger Fehlern aufgebaut ist. Der EVZ aber bleibt diszipliniert und geduldig, die Puckverluste sind nicht mehr so zahlreich wie noch im Startdrittel. Und so reihen die Zuger in diesen Playoffs den fünften Sieg in Folge aneinander.

Der Beste

Santeri Alatalo (Zug), behält in der Defensive sowohl die Ruhe als auch den Überblick.

Die Pflaume

Mika Partanen (Lausanne), kann den verletzten Topskorer Dustin Jeffrey nicht ersetzen.

Tore

22. Klingberg (Martschini/PP) 1:0. 
32. Zgraggen (Leuenberger) 2:0. 35. Bertschy (Vermin) 2:1. 43. Lammer (Alatalo) 3:1.

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