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Zeit für den Spitz

Kommen im Schweizer Eishockey Lohnobergrenze und mehr Ausländer, könnte es für ein paar Sportstrategen brenzlig werden.
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Ein Zwergspitz.
Foto: Instagram/jiffpom Bestätigt
Dino Kessler

Es gibt Leute die überzeugt sind, dass der Zwergspitz ein lustiger Hund ist. Der Zwergspitz ist ein etwas aufgeblasener Kläffer (ÄttÄttÄtt) fast ohne Strassenglaubwürdigkeit und taugt vielleicht als Alarmanlage gegen Einbrecher, verliert bei Sichtkontakt aber sofort jeden Schrecken.

Es gibt auch Leute die überzeugt sind, dass der gesamte Corona-Schlamassel inklusive sämtlicher Einschränkungen sofort abgesagt wird, sobald sie selbst (ÄttÄttÄtt) eine einzige Impfdosis abbekommen haben.

Druck auf die Strategen

Dann gibt es Leute die glauben, mit der Luxussteuer im Schweizer Eishockey werden die Schweizer Spieler (und ihre Löhne, ÄttÄttÄtt) unter Druck geraten. Das mag sein. Wer aber bestimmt unter Druck geraten wird, sind die Sportstrategen, die Sportchefs, die General Manager. Wird eine Lohnobergrenze wie vorgesehen mit der Anhebung der Ausländerzahl verbunden, müssen die meisten General Manager der Liga erstmal lernen, wie man einen Taschenrechner bedient. Einfach wie gewohnt ein paar Nationalspieler einkaufen? Das wird brenzlig. Eine feindliche Übernahme der Ausländer der nationalen Konkurrenz dank mehr Kohle? Zu teuer. Beim CEO eine Spezialkasse anzapfen? Ausgeschlossen. Dann müssen sich nicht mehr nur ein paar wenige Strategen der Liga mit der Talentspäherei befassen, sondern auch die, die bisher einfach mit den Banknoten gewedelt haben.

Wer die Qualität dann nicht hinbekommt ohne die Lohnobergrenze zu sprengen, wird bei seinem Geschäftsführer (ÄttÄttÄtt) vortraben und ihm beichten müssen, dass eine Busse fällig wird. Geschäftsführer der National League haben aber keine Lust auf Millionenbussen, nur weil der Sportchef weder rechnen noch talentspähen kann. Es werden also bald ein paar Jobs frei. Und ein paar Sportstrategen haben plötzlich mehr Zeit für Spaziergänge mit ihrem Zwergspitz.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
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