6-Jahres-Vertrag für Mirco Müller
Lugano schnappt sich Nati-Verteidiger

Der neue HC Lugano mit dem neuen Coach Chris McSorley nimmt langsam Gestalt an. Die Tessiner verstärken ihre Abwehr.
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Alle TRANSFERS der 13 NL-Klubs (im Bild Berns neuer Ausländer Dominik Kahun) in der Übersicht…
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Mirco Müller bereitet sich derzeit auf die WM in Riga, die am Freitag beginnt, vor. Und nun kann er sich auch voll darauf konzentrieren. Denn nach einer verkorksten Saison ist jetzt auch seine berufliche Zukunft geregelt. Der Verteidiger mit der Erfahrung von 188 NHL-Spielen bei den San Jose Sharks und den New Jersey Devils hat beim HC Lugano unterschrieben.

Zuletzt spielte Müller, der zwischen Stuhl und Bank geraten war, nachdem ihm die Devils nach der letzten Saison keinen neuen Vertrag mehr gegeben hatten, in der schwedischen Top-Liga SHL bei Leksand und erreichte mit dem langjährigen Liftklub die Playoffs.

Dabei erlebte er einen Schock-Moment im Viertelfinal gegen Örebro, als er nach einem Check kopfvoran in die Bande prallte. Er trug aber glücklicherweise nur eine leichte Hirnerschütterung davon.

«Ein defensiv sehr solider Verteidiger»

Der 26-Jährige hatte zuletzt erklärt, dass er sich nun ein langfristiges Engagement wünsche. Das hat er nun bekommen. Sein Vertrag bei den Bianconeri dauert gleich bis 2027.

«Mirco Müller ist ein defensiv sehr solider Verteidiger», lässt sich Lugano-Sportchef Hnat Domenichelli zitieren. Müller sei trotz seiner Statur (1,91 m/95 kg) ein guter Läufer und mobil.

Der Winterthurer, der als 16-Jähriger bei Kloten debütiert hatte und 2013 in der ersten Runde von San Jose gedraftet worden war, spielte in den letzten neun Jahren im Ausland.

Der HC Lugano, bei dem neu Chris McSorley an der Bande stehen wird, hatte vor Müller bereits mit den Transfers von Santeri Alatalo (Zug) und Samuel Guerra (Davos) ihre Abwehr verstärkt. (sr)

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
41
50
87
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
42
40
79
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
42
30
75
5
ZSC Lions
ZSC Lions
42
24
73
6
Lausanne HC
Lausanne HC
44
20
73
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
42
-11
64
8
EV Zug
EV Zug
42
-14
61
9
SCL Tigers
SCL Tigers
43
4
60
10
SC Bern
SC Bern
42
-11
56
11
EHC Biel
EHC Biel
42
-21
52
12
EHC Kloten
EHC Kloten
42
-19
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
42
-42
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
43
-60
36
Playoffs
Qualifikationsspiele
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