Er spielte diese Saison zweimal gegen Halbfinal-Gegner Rauma
Olkinuora, der finnische Spion von Servette

Jetzt geht es um den Einzug in den Champions-League-Final. Ist da gegen die Finnen von Lukka Rauma der finnisce Servette-Goalie Jussi Olkinuora gleich doppelt gefragt?
Kommentieren
1/5
Seit einem Monat steht Jussi Olkinuora bei Servette im Tor.
Foto: Laurent Daspres/freshfocus
Blick_Gregory_Beaud.png
Grégory Beaud

Heute gibt es in Genf im Halbfinal-Hinspiel der Champions Hockey League ein Wiedersehen. Bereits zweimal spielte Servette-Keeper Jussi Olkinuora (33) diese Saison gegen Lukko Rauma. In der heimischen Liiga, mit seinem Ex-Klub Lahti Pelicans (0:4 und 6:3). Er muss also Bescheid wissen über den Gegner. «Ich bin nur ein Goalie. Meine Aufgabe ist es, die Pucks zu stoppen», sagt der finnische Olympiasieger und zweifache Weltmeister lachend.

«Es stimmt, ich bin eine Art Spion», räumt er zwar amüsiert ein, «aber ich denke, dass die Mannschaft mehr über diesen Gegner weiss als ich, weil sie ja diese Saison schon im gleichen Wettbewerb gegen ihn gespielt hat. Ich glaube also nicht, dass ich in dieser Hinsicht helfen kann.» Vor zwei Monaten hatten die Genfer, die bereits für die K.o.-Phase qualifiziert waren, 2:3 in Rauma verloren.

«Es ist eine grosse Herausforderung», sagt Olkinuora über das Duell gegen den Tabellensechsten der finnischen Liiga. «Das ist eine Mannschaft, die dafür bekannt ist, sehr hart zu arbeiten und nicht nachzulassen. Das ist ihr Markenzeichen.» Zu technischen oder taktischen Fragen äussert er sich nicht weiter. «Als Goalie hast du nicht die Zeit, dich auf jedes Spiel zu spezifisch vorzubereiten.»

«Die Finnen von Servette kannte ich besser»

Nichts Besonderes werde es sein, gegen ein Team aus seiner Heimat anzutreten. «Ich glaube, ich kenne niemanden von Rauma», sagt er lachend. «Die Finnen von Servette kannte ich viel besser, da ich oft mit ihnen in der Nationalmannschaft zusammengespielt habe.»

Einen Monat ist es her, dass Olkinuora nach der Verletzung von Meistergoalie Robert Mayer bei Servette unterschrieb. Seither hat er alle Spiele bestritten: eines in der Champions League und sechs in der Meisterschaft. Trotz hervorragenden Statistiken (1,81 Gegentore pro Spiel und 93,37 Prozent Abwehrquote in der Liga) und Auftritten mit nur einer Niederlage sei der Akklimatisierungsprozess noch nicht ganz abgeschlossen, sagt der Torhüter. 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Champions Hockey League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Plzen
HC Plzen
4
13
12
2
Skelleftea AIK
Skelleftea AIK
4
12
12
3
Kölner Haie
Kölner Haie
4
9
11
4
HC Pardubice
HC Pardubice
4
9
9
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
4
5
9
6
Adler Mannheim
Adler Mannheim
4
2
9
7
HC Davos
HC Davos
4
5
8
8
Frölunda HC
Frölunda HC
4
5
8
9
SaiPa Lappeenranta
SaiPa Lappeenranta
4
0
7
10
Tappara Tampere
Tappara Tampere
4
-1
7
11
Rögle BK
Rögle BK
4
4
6
12
Växjö Lakers
Växjö Lakers
4
2
6
13
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
4
1
6
14
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
4
-6
6
15
Bili Tygri Liberec
Bili Tygri Liberec
4
-1
5
16
HK Nitra
HK Nitra
4
-3
5
17
Storhamar Hockey
Storhamar Hockey
4
-3
4
18
KooKoo
KooKoo
4
-4
4
19
Boxers Bordeaux
Boxers Bordeaux
4
-6
4
20
Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg
4
-8
3
21
KAC Klagenfurt
KAC Klagenfurt
4
-4
2
22
Herning Blue Fox
Herning Blue Fox
4
-10
1
23
GKS Tychy
GKS Tychy
4
-10
0
24
EC Graz 99Ers
EC Graz 99Ers
4
-11
0
Playoffs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen