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Bayer dankt Vorgänger:«Crawford hat den Weg geebnet»

Champions-League-Triumph
Sentimentaler ZSC-Trainer Bayer würdigt Vorgänger Crawford

Ende Dezember hat Marco Bayer beim ZSC für Marc Crawford übernommen. Jetzt hat der Zürcher mit der Champions League seinen ersten Titel als Headcoach und würdigt den Kanadier.
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Marco Bayer mit der Champions-League-Trophäe.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Marco Bayer ist als Trainer der ZSC Lions definitiv angekommen
  • In der Stunde des Trumphs zollt er Vorgänger Marc Crawford seinen Respekt
  • Begeistert von Bayer ist auch ZSC-Star Andrighetto: «Er macht einen Superjob»
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Als die Feierlichkeiten nach dem 2:1-Finalsieg gegen Färjestad voranschreiten, die Spieler und der Staff der ZSC Lions gemeinsam goldbehangen auf dem Eis zugegen sind, wird es im Limmatblock, wo die Zürcher Fans beheimatet sind, plötzlich laut. «Marco Bayer», wird immer wieder skandiert. Der 52-Jährige ist sichtlich gerührt, klatscht in die Hände, bedankt sich.

Der Champions-League-Titel beseitigt die letzten Zweifel – Marco Bayer ist definitiv als Trainer der ZSC Lions angekommen. Bei den Fans, im Umfeld des ZSC, bei den Medien. «Es ist wirklich schön. Dieser Moment ist etwas, das für immer bleiben wird», freut sich der Dübendorfer. Doch Bayer will in der Stunde des grossen Triumphs gar nicht gross von sich reden, sondern ist in Gedanken primär bei Marc Crawford (64). Seinem Vorgänger, von dem er an Weihnachten übernommen hat, nachdem der Kanadier wegen psychischer Probleme abtrat.

Weiter regelmässig in Kontakt

«Wir dürfen nicht vergessen, ihn in diesem Moment ins Boot zu holen. Ihm gebührt der Respekt, er hat einen grossen Anteil an diesem Titel. Marc hat die Mannschaft so weit gebracht, dass ich sie im Halbfinal gegen Genf übernehmen konnte», sagt Bayer. Crawford hat ihn bei der Amtsübernahme unterstützt, stand ihm per Facetime als Mentor immer wieder zur Seite. «Wir pflegen weiterhin Kontakt. Nicht mehr so oft wie noch zu Beginn, aber doch noch regelmässig», so Bayer.

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Nach Champions-League-Sieg:ZSC-Spieler lassen es in der Garderobe krachen

Eine Lanze für Bayer bricht auch Final-Held Sven Andrighetto: «Es war sicher nicht einfach für ihn, in dieser Situation zu übernehmen. Aber Marco macht einen Superjob mit uns.»

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Captain Geering nach Triumph:«Der erste von zwei Schritten, den wir nehmen wollen»
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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