Beachvolley-Duo in K.-o.-Runde
Bedingungen an WM sorgen bei Vergé-Dépré-Schwestern für Ärger

«Je nachdem, wo man spielt, ist es also ein komplett anderes Turnier», sagt Anouk Vergé-Dépré. Zusammen mit ihrer Schwester Zoé hat sie sich bei der Beachvolleyball-WM einen Platz in den Sechzehntelfinals gesichert.
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Anouk (r.) und Zoé Vergé-Dépré sind an der Beachvolleyball-WM in der K.-o.-Runde.
Foto: keystone-sda.ch

Anouk und Zoé Vergé-Dépré ziehen an der WM in Adelaide als Gruppensiegerinnen in die Sechzehntelfinals ein. Die Bernerinnen gewinnen auch das dritte Spiel.

Die Vergé-Déprés setzen sich in einem Schwestern-Duell gegen Dorina und Ronja Klinger 21:17, 22:20 durch. Die Österreicherinnen haben ihre ersten zwei Partien ebenfalls für sich entschieden und waren ihrerseits schon vorzeitig für die erste K.-o.-Runde qualifiziert. Die nächsten Gegnerinnen der Schwestern Vergé-Dépré sind die US-Amerikanerinnen Julia Donlin/Lexy Denaburg.

Das zweite Schweizer Frauen-Duo bestehend aus Annique Niederhauser/Leona Kernen spielt seinen Sechzehntelfinal ebenfalls am Dienstag gegen die Spanierinnen Dani/Tania.

Bedingungen sorgen für Ärger

«Wir sind sehr zufrieden mit der Gruppenphase, vor allem in puncto Kommunikation», sagt die 27-jährige Zoé Vergé-Dépré zu Blick. Sie hätten sich gut an den Rhythmus gewöhnen können, sagt Schwester Anouk. Allerdings: «Wir müssen nun in den weiteren Spielen sicher noch eine Scheibe drauflegen.»

Die WM an sich sei «sehr gut organisiert», meint die sechs Jahre ältere Anouk Vergé-Dépré. Doch etwas stört sie: «Die Bedingungen auf den verschiedenen Courts sind sehr unterschiedlich, der Center Court ist gedeckt, die Side-Courts nicht. Je nachdem, wo man spielt, ist es also ein komplett anderes Turnier.»

Haussener/Friedli im Sechzehntelfinal

Yves Haussener und Julian Friedli haben an der WM in Adelaide als zweites Schweizer Männer-Duo den Platz in den Sechzehntelfinals auf sicher. Sie beenden die Vorrunde in ihrer Gruppe auf Platz 2.

Der Basler und der Aargauer bezwingen in ihrem letzten Gruppenspiel die Aussenseiter Damian Gomez/Eblis Veranes aus Kuba sicher 21:13, 21:18 und zeigen damit die erhoffte Reaktion auf die Niederlage vom Samstag gegen die favorisierten Katarer Cherif Younousse/Ahmed Tijan. Sie bekommen es am Dienstag im Sechzehntelfinal mit den Franzosen Rémi Bassereau/Calvin Ayé zu tun.

Ebenfalls direkt im Sechzehntelfinal stehen Marco Krattiger und Leo Dillier, die am Mittwoch die Niederländer Stefan Boermans/Yorick de Groot fordern. Den Umweg über die Playoffs müssen Adrian Heidrich und Jonathan Jordan gehen, die nicht zu den besten vier Gruppendritten gehören. Sie spielen gegen die Österreicher Timo Hammarberg/Tim Berger um den Einzug in die Sechzehntelfinals.

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