Nach Rekord-Saison geniesst er das Tessin
NFL-Superstar fasziniert von der Schweiz – und unseren Fischstäbli

Für den NFL-Superstar Myles Garrett ist die Saison vorbei. Jetzt geniesst er die spielfreie Zeit in der Schweiz und ist fasziniert von unserer Landschaft – und einem Tiefkühlprodukt.
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Der NFL-Superstar Myles Garrett ist aktuell in der Schweiz.
Foto: IMAGO/Imagn Images
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Der NFL-Superstar Myles Garrett (30) kommt gerade aus einer historischen Saison. Der für viele aktuell beste Defensivspieler der Liga stellte am letzten Spieltag der Regular Season einen neuen Sack-Rekord auf. Kein anderer Profi zuvor konnte den gegnerischen Quarterback in einer einzelnen Saison öfter zu Boden bringen und damit jegliche Angriffsbemühungen im Keim ersticken.

Garrett gelang das in 17 Partien insgesamt 23 Mal. Kein Wunder wird er von den gegnerischen Spielmachern regelrecht gefürchtet. 

Trotz seiner individuellen Klasse verpasste sein Team, die Cleveland Browns, die Playoffs deutlich. Das gibt Garrett immerhin mehr Zeit für Ferien und Erholung. Aktuell gönnt er sich diese in der Schweiz, wie ein Blick auf sein Instagram-Profil zeigt.

Sightseeing in Lugano

In Lugano erkundigt Garrett am Donnerstag die Kirche Santa Maria degli Angioli und schlenderte der Seepromenade entlang. Neben den Sehenswürdigkeiten hat es dem 1,93-m-Hünen aber noch etwas anderes angetan – und zwar im Kühlregal.

In einer Filiale der Volg-Kette entdeckt der US-Amerikaner eine Packung Fischstäbli. Diese scheint Garrett so zu faszinieren, dass er sie fotografieren und auf Instagram stellen muss. Dass die Fischstäbli im Laden gerade Aktion sind, dürfte den Football-Profi kaum aus den Socken gehauen haben, immerhin kommt Garrett auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 40 Millionen Dollar. Eher dürfte die Bezeichnung auf der Packung für ein Schmunzeln beim Spieler gesorgt haben: Die Fischstäbli sind mit «Crack Sticks» angeschrieben, was in den USA wohl weniger mit Essen als viel mehr mit einer Droge in Verbindung gebracht wird.

Im Tessin kennt man sich im Übrigen aus mit NFL-Stars. Aidan Hutchinson von den Detroit Lions – wie Garrett spielt auch er auf der Position des Defensive End – betont in Interviews immer wieder seine Familien-Wurzeln im Südkanton und dass er zu gegebener Zeit dem Tessin wieder einen Besuch abstatten möchte. Ob er Myles Garrett bald folgt?

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