Darum gehts
- Steelers schlagen Ravens 26:24 und sichern sich die Playoff-Teilnahme
- Kicker Tyler Loop vergibt 44-Yard-Field-Goal in letzter Sekunde
- Ravens verlieren über 50'000 Dollar Prämien pro Spieler durch Niederlage
Im letzten Primetime-Spiel der regulären Saison hält die NFL nochmals das ganz grosse Spektakel bereit. In Pittsburgh kommts zum Showdown zwischen den Pittsburgh Steelers und den Baltimore Ravens. Die Rechnung dabei ist einfach: Der Sieger spielt in den Playoffs, die Verlierer müssen in die Ferien. Das Drama nimmt aber vor allem im letzten Viertel Fahrt auf. Durch einen Touchdown können die Ravens mit nur noch 2:22 Minuten auf der Uhr scheinbar entscheidend vorlegen und mit 24:20 in Führung gehen. Die Steelers allerdings reagieren, angeführt von Quarterback-Altmeister Aaron Rodgers (42) mit mehreren hervorragenden Angriffsvarianten im Schnellzugtempo und können ihrerseits durch einen Touchdown wieder mit 26:24 vorlegen. Allerdings sind da noch 55 Sekunden zu spielen. Und tatsächlich nutzt Baltimore die Gelegenheit und marschiert mit dem Ball in der Schlussphase bis tief in die gegnerische Hälfte. Alles, was es jetzt noch braucht, ist ein Field Goal von Kicker Tyler Loop (24) aus 44 Yards, also rund 48 Metern. Eigentlich Routine. Doch Loop vermasselt seinen Kick mit auslaufender Uhr, was den Ravens nicht nur die Playoff-Quali kostet, sondern auch richtig viel Geld. Allein der Division-Sieg hätte für jeden Spieler je über 50'000 Dollar an Prämien freigeschaltet. Und auch dem Team entgeht viel Geld: In den Playoffs wären durch TV-Gelder und weitere Einnahmen mehrere Millionen Dollar dazugekommen. Über diese Summen dürfen sich jetzt die Steelers freuen.
Samstag, 10. Januar:
22.30 Uhr: Carolina Panthers-Los Angeles Rams
Sonntag, 11. Januar:
2.00 Uhr: Chicago Bears-Green Bay Packers
19.00 Uhr: Jacksonville Jaguars-Buffalo Bills
22.30 Uhr: Philadelphia Eagles-San Francisco 49ers
Montag, 12. Januar:
2.00 Uhr: New England Patriots-Los Angeles Chargers
Dienstag, 13. Januar:
2.00 Uhr: Pittsburgh Steelers-Houston Texans
Samstag, 10. Januar:
22.30 Uhr: Carolina Panthers-Los Angeles Rams
Sonntag, 11. Januar:
2.00 Uhr: Chicago Bears-Green Bay Packers
19.00 Uhr: Jacksonville Jaguars-Buffalo Bills
22.30 Uhr: Philadelphia Eagles-San Francisco 49ers
Montag, 12. Januar:
2.00 Uhr: New England Patriots-Los Angeles Chargers
Dienstag, 13. Januar:
2.00 Uhr: Pittsburgh Steelers-Houston Texans
Sie gingen als Favoriten in den letzten Spieltag der Regular Season und hatten ihr Playoff-Schicksal in den eigenen Händen. Doch im Match vom Samstag versagten den Carolina Panthers die Nerven. Gegen den direkten Kontrahenten Tampa Bay Buccaneers setzte es eine 14:16-Pleite ab. Das führte zur bizarren Situation, dass beide Teams am Sonntag gebannt aufs Spiel zwischen den Division-Konkurrenten Atlanta Falcons und New Orleans Saints schauten. Bei einem Saints-Sieg wären die Tampa Bay Buccaneers in der Postseason gewesen. Doch die Panthers sollten nochmals mit einem dunkelblauen Auge davonkommen, weil Atlanta die Hausaufgaben für Carolina macht und die Saints mit 19:17 schlägt. Zwar schliessen in der NFC South dadurch Carolina, Tampa Bay und Atlanta alle die Saison mit acht Siegen und neun Niederlagen ab. Weil die Panthers aber die meisten Direktduelle gewonnen haben, sichern sie sich das ersehnte Playoff-Ticket – als einziges Team mit einem negativen Rekord.
Samstag, 3. Januar
Tampa Bay Buccaneers – Carolina Panthers 16:14
Sonntag, 4. Januar
San Francisco 49ers – Seattle Seahawks 3:13
Atlanta Falcons – New Orleans Saints 19:17
Cincinnati Bengals – Cleveland Browns 18:20
Houston Texans – Indianapolis Colts 38:30
Jacksonville Jaguars – Tennessee Titans 41:7
Minnesota Vikings – Green Bay Packers 16:3
New York Giants – Dallas Cowboys 34:17
Buffalo Bills – New York Jets 35:8
Chicago Bears – Detroit Lions 16:19
Denver Broncos – Los Angeles Chargers 19:3
Los Angeles Rams – Arizona Cardinals 37:20
Las Vegas Raiders – Kansas City Chiefs 14:12
New England Patriots – Miami Dolphins 38:10
Philadelphia Eagles – Washington Commanders 17:24
Montag, 5. Januar
Pittsburgh Steelers – Baltimore Ravens 26:24
Samstag, 3. Januar
Tampa Bay Buccaneers – Carolina Panthers 16:14
Sonntag, 4. Januar
San Francisco 49ers – Seattle Seahawks 3:13
Atlanta Falcons – New Orleans Saints 19:17
Cincinnati Bengals – Cleveland Browns 18:20
Houston Texans – Indianapolis Colts 38:30
Jacksonville Jaguars – Tennessee Titans 41:7
Minnesota Vikings – Green Bay Packers 16:3
New York Giants – Dallas Cowboys 34:17
Buffalo Bills – New York Jets 35:8
Chicago Bears – Detroit Lions 16:19
Denver Broncos – Los Angeles Chargers 19:3
Los Angeles Rams – Arizona Cardinals 37:20
Las Vegas Raiders – Kansas City Chiefs 14:12
New England Patriots – Miami Dolphins 38:10
Philadelphia Eagles – Washington Commanders 17:24
Montag, 5. Januar
Pittsburgh Steelers – Baltimore Ravens 26:24
Der 30-jährige Defensive End Myles Garrett ist ein Ungetüm auf dem Feld. 1,93 Meter gross, vollbepackt mit Muskeln und mit einem Auftrag: gegnerische Quarterbacks zu stoppen und auf den Boden zu reissen. Das Problem für viele NFL-Teams: Garrett ist genau darin ziemlich gut. 22,5 solcher sogenannter Quarterback-Sacks hatte der Spieler der Cleveland Browns in dieser Saison bereits gesammelt. Im Spiel vom Sonntag gegen die Cincinnati Bengals kommt im letzten Viertel ein weiterer dazu, als Garrett Quarterback Joe Burrow (29) von hinten zu greifen kriegt und niederreisst – und damit mal wieder alle Angriffsbemühungen des Gegners zunichtemacht. Es ist ein historischer Moment, denn mit 23,5 Sacks in einer Saison stellt Garrett einen neuen NFL-Rekord auf. Noch nie seit Erhebung dieser Statistik in den 1980er-Jahren hat ein Spieler so oft andere Quarterbacks niedergerungen. Dem Team hilft Garrett mit seiner Dominanz ebenfalls: Gegen die Bengals holen die Browns mit 20:18 ihren fünften Sieg der Saison.