Was läuft da zwischen der Weltgesundheitsorganisation und dem ehemaligen deutschen Gesundheitsminister?
Karl Lauterbach offenbar als neuer WHO-Chef im Gespräch

Die WHO sucht ab Mai 2027 einen neuen Generaldirektor. Karl Lauterbach wird laut Medienberichten als Kandidat gehandelt. Der Chefposten umfasst die Leitung von 8000 Mitarbeitern und ein Jahresgehalt von rund 230'000 Franken.
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Karl Lauterbach wird laut Berichten von «Bild» und «NZZ» als möglicher neuer WHO-Chef gehandelt.
Foto: imago/teutopress

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Medienberichte: Karl Lauterbach könnte WHO-Chef werden und nach Genf ziehen
  • Der Posten bringt 230'000 Franken Gehalt
  • Die WHO verwaltet ein Budget von 4,5 Milliarden Franken
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Marian NadlerRedaktor News

Wird Karl Lauterbach (62) neuer Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO)? Laut «Bild» wird der Name des früheren deutschen Gesundheitsministers für den Posten gehandelt.

Die WHO sucht für Mai 2027 einen neuen Chef. Ihm unterstehen weltweit rund 8000 Mitarbeiter in 150 Regionalbüros. Zudem verwaltet die Organisation ein Mega-Budget in Höhe von 4,5 Milliarden Franken.

So fett kassiert der WHO-Chef

Für Lauterbach würde der neue Posten einen Umzug nach Genf bedeuten. Dort befindet sich die WHO-Zentrale. 

Der Job wird fürstlich entlohnt. Rund 230'000 Franken dürfte Lauterbach jährlich kassieren. Hinzu kommen Zusatzleistungen zur Altersversorgung und Bildungsbeihilfen für Kinder in Höhe von bis zu 25'000 Franken.

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Mögliches Hindernis

Bei den Spesen dürfte Lauterbach ebenfalls viel Geld ausgeben. Knapp 16'000 Franken übernimmt die WHO in dieser Hinsicht.

«Bild» nennt allerdings auch ein mögliches Hindernis auf dem Weg zum WHO-Chef: sein restriktiver Kurs in der Corona-Pandemie. Er scheute sich oft vor Lockerungen, bezeichnete langanhaltende Schulschliessungen rückblickend selbst als Fehler. Pandemien sind ein zentrales Kompetenzfeld der WHO.

Lauterbach schweigt

«Angesichts des Rückzugs der Vereinigten Staaten aus der WHO ist es sinnvoll und notwendig, dass Deutschland sein Engagement nun ausbaut», stützt Lauterbachs SPD-Parteikollege Serdar Yüksel (52) gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung» den deutschen Ex-Gesundheitsminister. 

Und Lauterbach? Der schweigt bislang zu den Gerüchten.

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