Verspätungen am Flughafen Genf
Skyguide musste Luftraum schliessen

Flugpassagiere haben sich am Dienstag in Genf in Geduld üben müssen. Eine Panne bei der Flugsicherung Skyguide hat während eines Teils des Vormittags alle Starts und Landungen am Flughafen Genf verhindert.
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Der Luftraum über dem Flughafen Genf musste am Dienstag kurzzeitig geschlossen werden.
Foto: KEYSTONE/Martial Trezzini

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luftraum über Genf wurde am Dienstag wegen Softwarefehler kurzzeitig geschlossen
  • Skyguide meldete um 9.21 Uhr «Zero Rate», keine Flugannahme möglich
  • Problem nach einer Stunde behoben, erste Flüge bereits gestrichen
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Aufregung am Flughafen Genf: Aufgrund eines fehlerhaften Softwareupdates musste die Schweizer Luftsicherung Skyguide am Dienstag den Luftraum über Genf kurzzeitig schliessen. 

Um 9.21 Uhr habe man eine «Zero Rate» herausgegeben, erklärt Vladi Barrosa, Mediensprecher bei Skyguide auf Anfrage. Das bedeutet, dass während dieser Zeit keine Flugzeuge mehr angenommen werden konnten.

Am Morgen musste eine Rückkehr auf die ursprüngliche Software-Version sowie ein kontrollierter Neustart des Systems vorgenommen werden. 

Verspätungen den ganzen Tag

Nach rund einer Stunde konnte das Problem behoben werden. Die Kapazitäten werden nun kontinuierlich wieder hochgefahren. 

Etwas nach 10 Uhr – rund fünfzig Minuten nach Beginn der Störung konnte der Betrieb für die Hälfte der Flüge wieder aufgenommen werden. Ab 11 Uhr waren es 80 Prozent, wie der Sprecher des Flughafens Genf, Ignace Jeannerat, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Elf Flüge mussten umgeleitet werden

Ein Leserreporter berichtet derweil, dass erste Flüge am Flughafen Genf gestrichen wurden. Flugdaten zeigen zudem, dass zahlreiche Flüge nicht in Genf landen konnten. Es dürfte zu Verspätungen und Annullationen kommen. 

Es sei ganzen Tag über mit Verspätungen zu rechnen, erklärte der Sprecher. Am Dienstagmorgen mussten elf Flüge nach Basel, Lyon oder zu ihrem Abflugort umgeleitet werden. Die Passagiere wurden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren.

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