Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr 1,1 Prozent beziehungsweise 3286 Personen, wie das kantonale Amt für Daten und Statistik am Freitag mitteilte. Im Vergleich zu den Vorjahren ging der Zuwachs leicht zurück. 2024 betrug er 1,3 Prozent, im Jahr zuvor 1,4 Prozent.
Am stärksten wuchs die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Uesslingen-Buch (8,9 Prozent), Matzingen (6,2 Prozent) und Güttingen (5,6 Prozent). Besonders stark nahm die Bevölkerung in absoluten Zahlen in Amriswil zu, wo 270 neue Einwohnerinnen und Einwohner gezählt wurden. Dies entspricht einer Zunahme um 1,8 Prozent.
Wie stark die Bevölkerung wächst, werde hauptsächlich durch die Zuwanderung aus dem Ausland bestimmt, so das Amt für Daten und Statistik. Im Thurgau machen deutsche Staatsangehörige einen Drittel der ausländischen Wohnbevölkerung aus. Ihr Bestand nahm, wie bereits im Vorjahr, um 3,2 Prozent oder 840 Personen zu.
Während die Bevölkerung im Thurgau in den vergangenen Jahren kontinuierlich zunahm, sank die Zahl der Kleinkinder. Am stärksten wuchs die Gruppe der Seniorinnen und Senioren. 2025 nahm die Zahl der über 65-Jährigen um 3,2 Prozent beziehungsweise 1870 Personen zu.
Durch ihr starkes Wachstum haben Rentnerinnen und Rentner zahlenmässig die unter 20-Jährigen eingeholt: Ende 2025 lebten im Thurgau rund 60’300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre sowie 60’450 Personen im Rentenalter.