Gefahr in Badeseen: So erkennt man Blaualgen(01:48)

Wegen Blaualgen
Stadt St. Gallen rät vom Schwimmen im Badeweiher dringend ab

Im St. Galler Mannenweiher haben sich Blaualgenblüten ausgebreitet. Weil sie giftige Stoffe enthalten können, rät die Stadt in einer Mitteilung dringend vom Schwimmen im Weiher ab.
Publiziert: 11.08.2023 um 12:44 Uhr
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Aktualisiert: 11.08.2023 um 20:11 Uhr
Blick von oben auf den Mannenweiher in der Stadt St. Gallen.

Der anfängliche Verdacht des Bademeisters hat sich im Labor bestätigt. Analysen hätten gezeigt, dass die grünen Wasserverfärbungen im Mannenweiher von Blaualgenblüten kommen, hiess es in einer Mitteilung der Stadt St. Gallen. Sie riet deshalb dringend vom Schwimmen im Badeweiher ab.

Das Gelände um den Mannenweiher werde mit entsprechenden Warntafeln versehen, erklärte Susanne Geywitz, Leiterin Labor Gewässerschutz der Stadt St. Gallen, auf Anfrage. Damit soll vermieden werden, dass Schwimmerinnen und Schwimmer Wasser schlucken und so Blaualgengifte aufnehmen. Auch der Kontakt mit Blaualgen im Uferbereich soll speziell von Hunden vermieden werden.

Der Mannenweiher ist einer von mehreren Badeweihern im Naherholungsgebiet Drei Weihern in der Stadt St. Gallen. In den anderen Weihern seien keine Blaualgenblüten festgestellt worden, sagte Geywitz.

Im Mannenweiher musste der Vergangenheit jedoch schon mehrfach wegen Blaualgenblüten vom Baden abgeraten werden, letztmals im vergangenen Herbst. Über die genauen Gründe tappen die Behörden im Dunkeln.

Um Ursachen zu finden und allenfalls Massnahmen einzuleiten zu können, sei nun ein Expertenbüro beauftragt worden, das wiederkehrende Auftreten der Blaualgen im Mannenweiher zu untersuchen, erklärte Laborleiterin Geywitz gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Erste Resultate werden gegen Ende Jahr erwartet.

(SDA)

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