Darum gehts
- Vier verletzte Personen in St. Gallen am Gässeliweg gemeldet
- Zwei Frauen schwer verletzt, mit Rega ins Spital geflogen
- Polizei untersucht Hintergründe, Grossaufgebot vor Ort
Kurz nach 14 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St. Gallen am Donnerstag eine verletzte Person am Gässeliweg in Au SG gemeldet. Die ausgerückte Polizeipatrouille fand beim Eintreffen vor Ort bei einem Mehrfamilienhaus drei weitere verletzte Personen vor.
Es handelte sich um drei Frauen im Alter von 57, 65 und 87 Jahren und einen Mann im Alter von 73 Jahren. Der Mann war unbestimmt verletzt, die 57-Jährige eher schwer. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Die 65-Jährige sowie die 87-Jährige wiesen schwere Verletzungen auf. Sie wurden von der Rega ins Spital geflogen.
«Vier bis fünf Polizeiautos»
Laut Milo Frey, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, handelt es sich bei den verletzten Personen um Bewohner des Mehrfamilienhauses. Die Kantonspolizei St. Gallen ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Die Hintergründe und die Frage, ob ein Delikt im Raum steht, werden geklärt. Bei neuen Erkenntnissen informiert die Kantonspolizei St. Gallen erneut.
Michele betreibt einen Kaffeemaschinen-Laden in Au. Er hat den Polizeieinsatz hautnah miterlebt. «Plötzlich fuhr die Polizei mit vier bis fünf Autos an mir vorbei – nachher die Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte», beschreibt er den Grosseinsatz gegenüber Blick. Was genau passiert ist, habe er nicht mitbekommen.
«Da ist etwas im Busch»
Auch Röbi (44) wurde Zeuge des Einsatzes. «Als erstes habe ich die Rega gesehen, danach kam viel Polizei.» Anschliessend haben die Einsatzkräfte die Strasse gesperrt. Dem Anwohner war sofort klar: «Da ist etwas im Busch.» Am Morgen habe alles noch normal gewirkt. «Ich bin noch mit den Hunden am betroffenen Haus vorbeigelaufen.» Eine Frau habe ihn sogar noch freundlich gegrüsst. «Es war alles wie immer.»
«Wir sind mit Hochdruck an den Ermittlungen dran», erklärt Mediensprecher Milo Frey gegenüber BRK News. Bei neuen Erkenntnissen werde die Kantonspolizei St. Gallen erneut informieren.