Darum gehts
- Sturmböen bis 140 km/h nächste Woche in mehreren Schweizer Kantonen erwartet
- Gefahrenstufe 3 für sieben Kantone, erhöhte Unfallgefahr durch Seitenwinde
- Polarwirbel könnte in zwei bis vier Wochen Kaltluft bringen
Der Februar beginnt freundlich. Viel Sonne, wenig Wolken. Aber der Frieden am Himmel ist trügerisch. Denn diese Woche wird es stürmisch – und wie! Teilweise sind Windspitzen von bis zu 140 km/h möglich, wie Meteoschweiz prognostiziert. Und deswegen warnt der Bund auch.
Für die folgenden Kantone gilt Gefahrenstufe 3:
- Appenzell Innerrhoden
- Appenzell Ausserrhoden
- Kanton Schwyz
- Kanton Glarus
- Kanton Luzern
- Kanton St. Gallen
Auch in Kanton Uri muss man sich in den nördlichen Regionen für stärkere Windböen wappnen.
Festhalten, was geht
In den genannten Kantonen können Bäume umstürzen und Äste abbrechen. Der Bund schreibt dazu: «Erhöhte Unfallgefahr im Strassenverkehr durch starken Seitenwind an ausgesetzten Stellen.» Als Beispiel dafür gelten etwa Brücken. Oberhalb von 1000 Meter können die Windspitzen Werte von bis zu 140 km/h erreichen. Die Windwarnung gilt ab Montagabend, 18 Uhr und dauert Stand jetzt 24 Stunden.
Es wird empfohlen, die Nähe von Bäumen zu meiden. Ausserdem sollten lose Gegenstände, wie Blumentöpfe, Gartenmöbel oder auch Trampoline, sicher versorgt werden.
Für die folgenden Kantone gilt Gefahrenstufe 2:
- Kanton Graubünden
- Kanton Wallis
- Teile des Kanton Bern
Auch bei der Gefahrenstufe 2 besteht die Gefahr vor abbrechenden Ästen. Der Bund rät ebenfalls, lose Gegenstände, die herumfliegen könnten, sicher zu befestigen oder wegzuräumen.
Bringt Polarwirbel die Bibber-Kälte zu uns?
Aktuell ist es zwar verhältnismässig warm. Von Schnee ist kaum etwas im Flachland zu sehen. Aber: Der Polarwirbel könnte die Bibber-Kälte bringen. Für das Tessin hat der Bund eine Schneewarnung der Stufe 3 (erhebliche Gefahr) herausgegeben.
«Sollte sich der Polarwirbel abschwächen, würde die Wahrscheinlichkeit steigen, dass wir zwei, drei oder vier Wochen später die Kaltluft auch bei uns spüren könnten», sagte Meteorologe Klaus Marquardt von Meteo News am Freitag zu Blick. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, findest du hier den Artikel.
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