«Es war das Lebensprojekt meines Vaters»
Solothurner Garagist verkauft Luxusautos einfach weiter!

Ein Solothurner Garagist soll die Oldtimer und Luxusautos von insgesamt 17 Kunden weiterverkauft haben, ohne das Wissen der Eigentümer. Nun musste sich der 59-Jährige vor Gericht verantworten.
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Dieser Oldtimer wurde beispielsweise weiterverkauft.
Foto: Screenshot Tele M1

Darum gehts

  • Ein Solothurner Garagist verkaufte heimlich Kundenautos und steht vor Gericht
  • Schaden von 6,5 Millionen Franken durch Verkauf von Luxusautos und Oldtimern
  • Dem 59-jährigen Angeklagten drohen drei Jahre Haft wegen Betrug und Veruntreuung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Janine EnderliRedaktorin News

Vertrauen jahrelang ausgenutzt und Ertrag in eigene Taschen gesteckt: Ein Solothurner Garagist soll die Autos seiner Kunden ohne deren Wissen weiterverkauft haben. Das berichtet der Regionalsender Tele M1

Unter den Objekten sollen sich Luxusautos und Oldtimer befunden haben. Die Kunden hätten in den Verkauf nicht eingewilligt. Laut dem Sender habe sich der Garagist jeweils als Inhaber der Autos ausgegeben und entweder die Fahrzeuge selbst oder Teile davon weiterverkauft. 

«Es war das Lebensprojekt meines Vaters»

Florio Vigorito gehört zu den Betroffenen. «Es war wirklich ein Schock», erklärt der Mann gegenüber Tele M1. Der Mercedes-Oldtimer sei ein Lebensprojekt seines Vaters gewesen «Er konnte es nicht zu Ende bringen. Als ich gehört habe, dass dieses Auto weg ist, sind die Emotionen hochgekommen.»

Der Schaden beläuft sich insgesamt auf rund 6,5 Millionen Franken. Am Mittwoch stand der 59-Jährige aus Büsserach SO vor Gericht. Der Vorwurf: mehrfache Veruntreuung und Betrug. Teile der Anklage gibt er zu, andere Punkte streite er laut dem Bericht ab. 

«Er begann, Löcher zu stopfen»

Der zuständige Staatsanwalt erklärt: «Er war bekannt als Crack. Er hat sich gut ausgekannt.» Mit der Zeit habe der Garagist begonnen, finanzielle Löcher zu stopfen, indem er Fahrzeuge veruntreute. 

Die Firma des Angeklagten ist seit 2018 Konkurs. Dem Beschuldigten droht eine Haftstrafe von drei Jahren. Das Urteil wird in zwei Wochen eröffnet.

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