Brandstiftung in Solothurn
24-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Während mehrerer Wochen kam es immer wieder zu Bränden in Bellach im Kanton Solothurn. Der Verdacht lautet auf Brandstiftung. Für den festgenommenen mutmasslichen Täter hat das Haftgericht U-Haft angeordnet.
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In Bellach im Kanton Solothurn kam es Ende 2025 zu mehreren Bränden.
Foto: Leserreporter

Ein in der vergangenen Woche nach mehreren Brandstiftungen im Kanton Solothurn festgenommener 24-jähriger Mann kommt für die Dauer von zwei Monaten in Untersuchungshaft. Dies hat das Haftgericht angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft Solothurn führe gegen den Schweizer eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher Brandstiftung, wie Cony Brand vom Mediendienst der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Die entsprechenden Ermittlungen seien in Gang. Es gelte bis zum rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung.

Holzschopf in Flammen

Die Kantonspolizei hatte den Schweizer festgenommen, nachdem am vergangenen Donnerstag ein leerstehender Holzschopf in Bellach SO gebrannt hatte.

Seit Oktober gab es in der Nachbargemeinde Langendorf SO insgesamt sieben Brände. Die Kantonspolizei ging in den meisten Fällen von Brandstiftung aus.

Hoher Sachschaden

Sie nahm nach eigenen Angaben umfangreiche Ermittlungen auf, um den mutmasslichen Brandstifter zu erwischen.

Personen wurden bei den Bränden jeweils nicht verletzt. Es entstand jedoch hoher Sachschaden. Zweimal brannte es im gleichen leerstehenden Firmengebäude. Auch drei Autos und eine mobile Toilette gingen in Flammen auf.

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