Ein in der vergangenen Woche nach mehreren Brandstiftungen im Kanton Solothurn festgenommener 24-jähriger Mann kommt für die Dauer von zwei Monaten in Untersuchungshaft. Dies hat das Haftgericht angeordnet.
Die Staatsanwaltschaft Solothurn führe gegen den Schweizer eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher Brandstiftung, wie Cony Brand vom Mediendienst der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Die entsprechenden Ermittlungen seien in Gang. Es gelte bis zum rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung.
Holzschopf in Flammen
Die Kantonspolizei hatte den Schweizer festgenommen, nachdem am vergangenen Donnerstag ein leerstehender Holzschopf in Bellach SO gebrannt hatte.
Seit Oktober gab es in der Nachbargemeinde Langendorf SO insgesamt sieben Brände. Die Kantonspolizei ging in den meisten Fällen von Brandstiftung aus.
Hoher Sachschaden
Sie nahm nach eigenen Angaben umfangreiche Ermittlungen auf, um den mutmasslichen Brandstifter zu erwischen.
Personen wurden bei den Bränden jeweils nicht verletzt. Es entstand jedoch hoher Sachschaden. Zweimal brannte es im gleichen leerstehenden Firmengebäude. Auch drei Autos und eine mobile Toilette gingen in Flammen auf.