Darum gehts
- In Brugg AG starb ein Bub (†7)
- Der Bub wurde allein im Zimmer tot aufgefunden, war es ein Unfall?
- Kinderheim betreut Kinder und Jugendliche von 0 bis 17 Jahren
In einem Kinderheim in Brugg AG ist ein Kind (†7) gestorben. Das berichten «Aargauer Zeitung» und SRF übereinstimmend. Das Kind soll demnach in einer Wohngruppe betreut worden sein. Laut dem SRF-Regionaljournal Aargau-Solothurn starb der Bub allein in seinem Zimmer.
Eine anonyme Quelle berichtet der «Aargauer Zeitung», dass die Eltern der Kinder, die im Kinderheim leben, in einer E-Mail über den Todesfall informiert worden sein sollen. «Mit grosser Betroffenheit müssen wir Ihnen mitteilen, dass sich am 6. Januar 2026 ein bedauerlicher Todesfall in einer Wohngruppe ereignet hat», zitiert das Blatt aus der E-Mail. SRF berichtet, dass das Kind kürzlich in der Region Baden AG beerdigt worden sein soll.
«Tragischer Unfall»
Adrian Schuler, Sprecher der Staatsanwaltschaft Aargau, bestätigt gegenüber der «Aargauer Zeitung» den Todesfall in einer betreuten Einrichtung für Kinder in Brugg. Die Untersuchung zur Klärung des Todesfalls führe die zuständige Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach. Hinweise auf ein Delikt würden nicht vorliegen. Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei sollen vor Ort gewesen sein.
«Es ist ein tragischer Unfall passiert», sagt Daniel Wölfle, seit September 2024 Geschäftsleiter der Stiftung Kinderheim Brugg, zur «Aargauer Zeitung». In den Wohngruppen des Kinderheims leben Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren. Sie kommen aus sozial schwierigen Verhältnissen, haben Verhaltensauffälligkeiten sowie Kinder und Jugendliche ohne Elternhaus.