Entsprechend gross war der Andrang in den frühen Morgenstunden der Fasnacht 1946. Schaulustige aus der ganzen Schweiz reisten mit Extrazügen an und wollten sich das farbenfrohe Spektakel nach mehreren Jahren Zwangspause nicht entgehen lassen.
Gemäss Zeitungsberichten war das Gedränge in der Basler Innenstadt so gross, dass gar Schaufensterscheiben zu Bruch gingen und sich mehrere Menschen leicht verletzten.
An dieser «Monsterfasnacht» blühte das närrische Treiben in Basel wieder auf. Kriegsbedingt war die Strassenfasnacht während sieben Jahren zum Erliegen gekommen. Ganz eingeschlafen ist «Frau Fasnacht» auch während dieser Zwangspause nicht. Das Comité gab in den Kriegsjahren weiterhin eine Plakette heraus und veranstaltete das «Monstre-Trommelkonzert». Zudem feierten manche Cliquen in den Lokalen.
Acht Jahrzehnte nach der grossen Rückkehr der Fasnacht ist auch dieses Jahr am Montag um 04.00 Uhr Lichterlöschen angesagt. Die Fasnacht beginnt traditionsgemäss mit dem Morgenstreich und dem gleichnamigen Marsch. Trommeln, Piccolos und Laternen machen den Auftakt. Beim Cortège am Montagnachmittag stossen die Wagen und Guggenmusiken dazu.
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