Gewalt gegen Asylsuchende?
Basler Polizist wegen Körperverletzungs-Anklage freigestellt

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat einen Mitarbeiter bis zur Urteilseröffnung 2026 freigestellt. Ihm werden schwere Delikte vorgeworfen, darunter Gefährdung des Lebens und Amtsmissbrauch.
Der Polizist wurde per sofort freigestellt. (Archivbild)
Foto: GEORGIOS KEFALAS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Basler Kantonspolizist wegen schwerer Delikte freigestellt bis Urteilseröffnung
  • Vorwürfe: Gefährdung des Lebens, schwere Körperverletzung und Amtsmissbrauch
  • Anklage: zweimalige Misshandlung von Asylsuchenden im Polizeiauto
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat einen Mitarbeiter, dem schwere Delikte vorgeworfen werden, per sofort freigestellt. Dies gilt mindestens bis zur Urteilseröffnung im März 2026, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Polizisten erhoben. Ihm werden unter anderem Gefährdung des Lebens, schwere Körperverletzung und Amtsmissbrauch vorgeworfen.

Asylsuchende in einem Polizeiauto gefesselt

Der Kommandant hat aufgrund der ihm vorgelegten Unterlagen entschieden, dass ein Arbeitseinsatz dieses Polizisten der Bevölkerung «nicht zugemutet werden kann», wie es im Communiqué heisst.

Die «Basler Zeitung» berichtete in Berufung auf die Anklageschrift, dass der Mann zweimal Asylsuchende in einem Polizeiauto gefesselt und schwer verprügelt haben soll. Auch ausserhalb der Arbeitszeit soll er gewalttätig geworden sein. Für den Polizisten gilt die Unschuldsvermutung.

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