Blick-Reporter macht seinen ersten Schneeengel des Jahres
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Weisse Pracht auf Schwägalp:Blick-Reporter macht ersten Schneeengel des Jahres

In mehreren Kantonen
Bund warnt vor glatten Strassen

Diese Woche erreicht uns eine Kaltfront. In der Höhe schweben schon dicke Flocken vom Himmel. Ein Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Blick hält dich in unserem Schnee-Ticker über die aktuelle Wetterlage auf dem Laufenden.
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Auf der Schwägalp am Fusse des Säntis liegt am Montag bereits zentimeterdick Schnee.
Foto: Sandro Zulian

Darum gehts

  • Das Flachland wartet auf den ersten Schnee
  • Die ersten Flocken sollten am Montag oder am Dienstag vom Himmel kommen
  • Derweil hat der Winter die Schwägalp am Fusse des Säntis schon voll im Griff
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
17.11.2025, 16:24 Uhr

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Leservideos zeigen Wintereinbruch in der Schweiz
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Sogar im Flachland:Leservideos zeigen Wintereinbruch in der Schweiz
22.11.2025, 00:21 Uhr

Dreistündiger Stromausfall in der Region Birr-Lupfig AG

Im Gebiet Birr-Lupfig AG ist am Freitag nach 23 Uhr der Strom ausgefallen. Besonders unangenehm war das bei den frostigen Temperaturen für Menschen mit elektrischer Heizung. In der Nacht auf Samstag sank das Thermometer in der Region auf -4°C.

Aufgrund des Stromausfalls könne es zu Störungen bei der Telefonie und bei Datendiensten kommen, teilte der Kanton Aargau über den Warndienst Alertswiss mit. 

Rund drei Stunden später gab der Kanton Entwarnung. Das Problem sei behoben.

21.11.2025, 17:28 Uhr

Schnee-Ente aus Eriswil macht sichs bequem

In weiten Teilen der Schweiz hat sich der erste Schnee breitgemacht. Auch in Eriswil im Kanton Bern ist ordentlich etwas liegengeblieben. Während sich Erwachsene, die mit dem Auto irgendwo hin müssen, vielleicht über den Wintereinbruch nerven, haben wenigstens die Kinder Freude an der weissen Pracht.

Dass man nicht nur die klassischen Schneemänner aus drei Kugeln formen und mit einer Rüebli-Nase versehen muss, beweist diese originelle Idee.

Schnee-Ente aus Eriswil sitzt in der Wiese.

Hier haben eine Gruppe Freundinnen die Schneefigur kurzerhand in den Schnee gesetzt. «Es ist übrigens eine Ente», schreibt ihre Mutter der Neunjährigen. Bis das Wetter wieder zum Tragen von Sandalen einlädt, dauert es hoffentlich noch eine Weile. Die wurden nämlich für den Schnee-Spass zweckentfremdet.

21.11.2025, 15:06 Uhr

Weihnachtsstimmung in St. Gallen

Hier kommt Weihnachtsstimmung auf! Der Lindenplatz in St. Gallen hat sich in eine Winterlandschaft verwandelt. Der Broderbrunnen ist in Schnee gehüllt – ebenso die Trottoirs und Strassen.

Und auch in anderen Teilen der Stadt türmt sich der Schnee.

21.11.2025, 14:27 Uhr

Autofahrer (19) baut Selbstunfall beim Driften

Am Donnerstagabend ist ein Autofahrer (19) von Linthal GL herkommend auf der schneebedeckten Klausenstrasse bis zur Wintersperre des Klausenpasses und wieder zurück nach Linthal gefahren. «Während der Fahrt führte er absichtlich Driftmanöver durch und filmte diese gleichzeitig mit seinem Mobiltelefon», schreibt die Kantonspolizei Glarus in einer Mitteilung. 

Beim Abwärtsfahren Richtung Linthal verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto und krachte links in eine Stützmauer. Am Personenwagen entstand Totalschaden. Der Fahrer blieb unverletzt.

21.11.2025, 12:27 Uhr

Tiefbauamt in der Stadt St. Gallen im Dauereinsatz

In der Nacht auf Freitag fielen in der Stadt St. Gallen mehrere Zentimeter Neuschnee. Das hatte unangenehme Folgen. 

Kurz nach 1 Uhr blieb ein Auto auf der schneebedeckten Kräzernstrasse stecken. Ein Chauffeur wollte mit dem Bus am Fahrzeug vorbeifahren. Das Problem: das Heck des Busses brach aus. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich.

Der Insasse dieses Autos hatte Glück und blieb unverletzt.

15 Meter in Waldstück gerutscht

Für die Bergung musste die Leitplanke abmontiert werden. Gegen 3.30 Uhr konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen. Im Einsatz standen die Stadtpolizei und die Berufsfeuerwehr St. Gallen. Zudem blieben in der Nacht an der Geltenwilenstrasse und an der Teufener Strasse je ein Lastwagen stecken, wobei ebenfalls die Polizei und Feuerwehr bei der Weiterfahrt unterstützten, wie die Stadtpolizei St. Gallen in einer Mitteilung schreibt.

Dieser Bus musste aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Damit nicht genug, kam um 6.45 Uhr ein Autofahrer auf der Heinrichsbadstrasse aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn von der Strasse ab und rutschte rund 15 Meter in ein Waldstück. Er konnte das Auto selbständig verlassen und blieb unverletzt.

ÖV-Chaos in der Stadt St. Gallen

Für die Bergung des Autos mit einem Kran musste die Strasse ab 9.30 Uhr während rund einer Stunde gesperrt werden. Weiter erhielt die Stadtpolizei die Meldung einer Auffahrtskollision und einer Kollision mit einer Ampel. Die Beteiligten einigten sich gütlich. Zudem hielt die Stadtpolizei fünf Fahrzeuge an, die mit bis zu 16 Zentimetern Schnee auf dem Dach unterwegs gewesen sind. Die Fahrerinnen und Fahrer mussten die Fahrzeuge vor der Weiterfahrt säubern und werden angezeigt.

Bei den Verkehrsbetrieben St. Gallen kam es wegen des Schneefalls und mehreren Verkehrsbehinderungen zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen.

So sollte man im Winter nicht unterwegs sein.

Das Tiefbauamt ist seit den frühen Morgenstunden mit rund 80 Fahrzeugen und 180 Mitarbeitern im Dauereinsatz, um Strassen und Gehwege vom Schnee zu befreien. Die Räumung erfolgt nach einer Prioritätenliste: Zuerst werden die Hauptverkehrsachsen, ÖV-Linien mit Haltestellen sowie die Verbindungen zu Spitälern, Bahnhöfen, der Feuerwehr und stark genutzten Fuss- und Radwegen geräumt. Anschliessend folgen Quartierstrassen, übrige Fuss- und Radwege sowie Treppen. Danach werden die übrigen öffentlichen Flächen geräumt.

Die Stadtpolizei St. Gallen bittet alle Verkehrsteilnehmenden, vorsichtig zu fahren und sich den Verhältnissen anzupassen. Fussgängerinnen und Fussgänger sollen sich vor dem Betreten der Strasse vergewissern, dass Fahrzeuge rechtzeitig anhalten können. Bei starkem Schneefall wird zudem empfohlen, lieber einen Bus früher einzuplanen.

21.11.2025, 11:56 Uhr

Schnee und Eis: Im Kanton Luzern schepperte es gleich mehrfach

Das Winterwetter hat auch im Kanton Luzern zu mehreren Verkehrsunfällen geführt, wie die Polizei in einer Medienmitteilung schreibt. Die Autofahrer hatten aber allesamt Glück. Es blieb bei Sachschaden. 

In Baldegg geriet am Donnerstagabend gegen 18.50 Uhr eine Autofahrerin ins Rutschen und geriet dabei auf das Bahngleis, wo das Auto stecken blieb. Verletzt wurde niemand. Bei Sempach Station geriet ein Autofahrer am Donnerstag ebenfalls ins Rutschen und prallte gegen eine Bauabschrankung. Der Unfall ereignete sich gegen 19.10 Uhr. Auch hier wurde niemand verletzt.

Dieser Mercedes landete in Baldegg im Gleisbett.

Verkehrsprobleme wegen Schnee und Eis

Am Freitagmorgen gegen 6.20 Uhr ist ein Autofahrer auf der Sempacherstrasse in Hildisrieden von der Strasse ins Wiesland gerutscht. Verletzt wurde niemand. Das Auto war noch mit Sommerreifen ausgestattet.

Rutschig war es auch an der Verzweigung Schwerzistrasse/Winkelstrasse in Ruswil. Eine Autofahrerin schlitterte am Freitag, kurz nach 08.30 Uhr, über die Strasse. Sie prallte gegen einen Beleuchtungskandelaber. Verletzt wurde niemand.

Eine Frau krachte in Ruswil mit ihrem Mazda in einen Kandelaber.
21.11.2025, 10:30 Uhr

Unfälle auf schneebedeckten Strassen

Polizei untersucht Unfallort in Bowil BE
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Strasse vier Stunden gesperrt:Polizei untersucht Unfallort in Bowil BE

Seit Donnerstag ist es zu mehreren Unfällen auf schneebedeckten Strassen gekommen. Wie die Kantonspolizei Bern in einer Mitteilung schreibt, krachten am Freitagmorgen in Bowil BE zwei Autos frontal ineinander. Beide Fahrer wurden verletzt und ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

Auch im Kanton St. Gallen krachte es mehrmals. Ein 38-jähriger Mann fuhr am Donnerstag kurz vor Mitternacht mit seinem Lastwagen auf der St. Gallerstrasse von Gossau in Richtung Winkeln. In einer Linkskurve verlor er auf verschneiter Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet rechtsseitig von der Fahrbahn. Er krachte in eine Leitplanke und bockte das Fahrzeug an einer Mauer auf. Es entstand Sachschaden. Der Fahrer blieb unverletzt. 

In Degersheim SG fuhr ein Mann (62) mit seinem Auto auf der Talhüsli in Richtung Flawil. Er verlor dabei die Kontrolle und geriet mit dem Auto rechtsseitig über den Strassenrand hinaus. Dabei überfuhr er einen Leitpfosten und rutschte über eine Wiese ein Bachbord hinunter. Der 62-Jährige war fahrunfähig, wie die Kantonspolizei St. Gallen in einer Mitteilung schreibt. Er musste eine Blut- und Urinprobe sowie seinen Führerausweis abgeben. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

21.11.2025, 07:09 Uhr

Auch der Freitag wird winterlich

Vor allem entlang der Alpen ist am Freitag immer wieder Schneefall zu erwarten. In diesem Gebiet setzt der Schnee auch an, erklärt der Wetterdienst Meteo News. Im Mittelland flöckelt es dagegen nur ab und zu. 

Die Temperaturen sind auch in tiefen Lagen nahe der Nullgradgrenze. Zudem weht eine Bise, welche den Eindruck der Kälte zusätzlich verstärkt. 

Das Bundesamt für Meteorologie warnt vor mässiger Strassenglätte, vor allem im Norden. Entlang der Alpen wird vor schneebedeckten Strassen gewarnt. Autofahrer werden dazu angehalten, ihr Fahrzeug auf Wintertauglichkeit zu prüfen: Winterpneus sind Pflicht. 

Eine Grafik des Bundesamtes für Meteorologie zeigt, wie dick die Schneedecke geworden ist in den verschiedenen Regionen der Schweiz. Demnach liegen entlang der Alpen verbreitet fünf bis 20 Zentimeter Schnee. Im Mittelland und im Norden blieb kaum etwas liegen. 

20.11.2025, 22:09 Uhr

Achtung Autofahrer! Leser und TCS melden Schnee-Chaos

Die Steigung auf der A12 wurde bei diesem Wetter zu einer echten Herausforderung.

Ein Blick-Leserreporter kann nicht fassen, was er am Donnerstagabend auf einer Fahrt nach Vevey und zurück zu sich nach Hause in den Kanton Bern erlebt hat. Videos, die er Blick zur Verfügung stellt, zeigen ein echtes Schnee-Chaos im Zentrum der Westschweizer Stadt und auf der Autobahn A12 in Richtung Bern.

Pures Chaos auf der A12
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Leservideo zeigt:Pures Chaos auf der A12

«In Vevey herrschte ein totales Chaos. Mehrere Strassen waren blockiert und überall kamen die Autos auf den Strassen nicht weiter», berichtet er. «Auf dem Rückweg auf der A12 waren enorm viele Pannenfahrzeuge. Auf der Gegenfahrbahn kam es auch noch zu einem Unfall», sagt der Mann aus Lyss BE.

Der Touring Club Schweiz (TCS) meldete in und um Vevey unzählige Strassensperrungen wegen Schneefalls. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Autofahrer mussten mit Zeitverlust rechnen. Die Autobahn A12 wurde zudem zwischen Vevey und Freiburg wegen Schneefalls zwischen der Verzweigung La Veyre und Chatel-St-Denis in beiden Richtungen für Lastwagen gesperrt. 

20.11.2025, 19:20 Uhr

Schnee erfreut Vierbeiner

Neben Kindern und ihren Eltern kommt die Schneepracht vor allem bei Hunden und ihren Halterinnen und Haltern gut an. Am Vormittag tollten diverse Vierbeiner durch die winterlichen Schweizer Landschaften, wie Leserreporter-Bilder beweisen.

Hunde-Trio im Zürcher Oberland.

Blick-Leserin Christina Steiner aus Bachtel im Zürcher Oberland ging am Donnerstag mit ihren Hunden Loumi, Bambus und Bonsai spazieren. Und auch Hündin Eika aus Rümisberg BE macht im Schnee eine gute Figur.

Eika stapfte in Rümisberg BE durch den Schnee.

Die Fahrt Richtung Schwägalp stand noch ganz im Zeichen des Regens. Dicke Tropfen prasselten auf die Windschutzscheibe, Pfützen bildeten sich links und rechts des Strassenrandes.

Doch kaum erreicht Blick die Schwägalp am Montag um die Mittagszeit herum, schlägt das Wetter um. Der anfängliche verhasste Schneeregen, der jede Jacke aufweichen kann, verwandelt sich plötzlich in schönstes Weiss. Noch immer nass, aber wenigstens zauberhaft. So ulkig das Mitnehmen von Schal, Mütze und Handschuhen im strömenden Regen des Flachlandes noch schien – jetzt ist man heilfroh, hat man sie dabei. 

«Sie hat es nicht geglaubt!»

Ganz das erste Mal ist es aber nicht, hier auf der Schwägalp. «Es hat im Oktober schon einmal geschneit», erzählt eine Mitarbeiterin des Restaurants dem Blick-Reporter. Die Menschen am Fusse des Säntis geniessen die weisse Pracht in vollen Zügen. Eine Frau steht glücklich vor dem Eingang zur Seilbahn, das Handy vor sich ausgestreckt. «Ich musste meiner Freundin in den Niederlanden ein Foto schicken, sie hat es nicht geglaubt!», sagt sie.

Je länger man hier oben verweilt, desto weisser wird alles um einen herum. Nur kurze Zeit nachdem der Schneefall eingesetzt hat, erklingt bereits das dumpfe Scheppern einer Schneeschaufel. Und war der Reporter anfangs noch von ein paar Flocken übersät, gleicht er später eher einem Schneemann. Einem schwer beschäftigten Schneemann – denn das Auto muss wieder ausgegraben werden. 

Erster Schneeengel der Saison

Der Schnee auf der Schwägalp erreicht – während diese Zeilen geschrieben werden – eine Höhe von gut fünf Zentimetern. Tendenz: steigend. Beim Verlassen des Restaurants ruft jemand aus einer Menschengruppe: «Mach einen Schneeengel!» Zu Befehl. Der erste weisse Engel ist gemacht.

Gemäss Prognose soll auch das Flachland in den nächsten Stunden und Tagen noch überzuckert werden. Wir sind gespannt, wo es als Erstes weiss wird.

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