Achtung, Stau!
Skiferien könnten im Februar Verkehrschaos auslösen

Droht im Februar ein Stauchaos auf Schweizer Strassen? Das Bundesamt für Strassen warnt vor starkem Verkehr in Wintersportgebieten und auf Autobahnen, vor allem an Wochenenden.
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Hintergrund für das mögliche Verkehrschaos sind die Frühlingsferien im Februar. (Symbolbild)
Foto: Raphaël Dupain

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das Astra warnt vor starkem Verkehr auf Schweizer Strassen im Februar
  • Besonders betroffen: A1, A2, A3, A8, A9 und A13
  • Olympische Spiele in Norditalien: Mehrverkehr in Graubünden vom 6.–22. Februar
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Das Bundesamt für Strassen rechnet für die Zeit der Februar-Skiferien mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen auf bestimmten Schweizer Strassen. Mit Mehrverkehr rechnet es auf Zufahrtsrouten zu den Wintersportgebieten, aber auch auf Autobahnen des Mittellands.

Vor allem an den Wochenenden des Monats Februar dürften die Auswirkungen des Wintersport- und Ferienreiseverkehrs zu spüren sein, teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) mit. Besonders betroffen seien die Autobahnen A1, A2, A3, A8, A9 und A13, aber auch die Agglomerationen Zürich, Bern, Basel, Luzern, Chur und Lugano.

Darum sollst du bei Stau auf der Autobahn bleiben

Mit Verkehrseinschränkungen sei zudem auf der San-Bernardino-Route zwischen Sargans und Thusis, im Bereich des Gotthard-Strassentunnels sowie auf den Routen ins Berner Oberland und ins Wallis zu rechnen. Das Astra ruft Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer dazu auf, bei Staus auf der Autobahn zu bleiben – aus Rücksicht auf die örtliche Bevölkerung.

Auf der Nord-Süd-Achse, insbesondere im Bereich des Gotthardtunnels, sind erhebliche Staus zu erwarten.

An den Auto-Verladestationen an der Furka, am Lötschberg und an der Vereina könne es auf der Hin- wie auf der Rückreise aus den Ferien zu Wartezeiten kommen, warnt das Astra weiter. Am Autoverlad Lötschberg zwischen den Kantonen Bern und Wallis verkehren bei hohem Verkehrsaufkommen in den Sportferien Zusatzzüge.

Olympische Spiele sorgen für zusätzliche Belastung

Das Bundesamt für Strassen weist auch darauf hin, dass wegen der Olympischen Winterspiele in Norditalien der Kanton Graubünden mit Mehrverkehr auf seinen Strassen rechnet. Dieser Anlass dauert vom 6. bis zum 22. Februar. Einige der Zufahrtswege zu den Austragungsorten führen durch Graubünden, was die Auslastung der Strassen dort weiter erhöhen könnte.

Besonders stark belastete Alpenachsen

Gemäss den Verkehrsdaten und Prognosen des TCS werden zahlreiche Routen während des gesamten Monats Februar stark beansprucht. 

In der Westschweiz wird auf der Autobahn A9 zwischen Martigny und Montreux, auf der A12 zwischen Châtel-Saint-Denis und Lausanne sowie auf der A1 am Grenzübergang Bardonnex mit dichtem Verkehr gerechnet. Abseits der Autobahnen sind zudem Verzögerungen auf den Achsen Château-d’Oex–Aigle, Monthey–Châtel und Charmey–Bulle zu erwarten.

In der Region Zürich und in der Ostschweiz wird das Verkehrsaufkommen auf der Autobahn A3 zwischen Basel und Zürich, auf der A3 zwischen Zürich und Walenstadt sowie auf der A13 zwischen Zizers und dem Anschluss Sarganserland hoch sein. In Graubünden könnte die Auslastung des Strassennetzes zudem durch die Austragung der Olympischen Winterspiele weiter zunehmen.

Laut einer Zusammenstellung des Touring-Clubs der Schweiz beginnen die Winterferien in wenigen Kantonen bereits Ende Januar. In den meisten Kantonen haben die Schülerinnen und Schüler im Februar eine oder zwei Wochen frei. In zwei Kantonen enden die Winterferien im März oder beginnen erst im dritten Monat des Jahres. Es gibt Kantone mit unterschiedlichem Ferienstart von Gemeinde zu Gemeinde.

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