Darum gehts
- Trump kündigt 25 Prozent Strafzölle für Länder mit Iran-Geschäften an
- Schweiz exportiert mehr in den Iran als Warenimport aus diesem Land
- Seco wartet auf Details von amerilkanischer Seite
US-Präsident Donald Trump (79) kündigte am späten Montag Strafzölle von 25 Prozent auf alle Länder an, die Geschäfte mit dem Iran führen. «Mit sofortiger Wirkung wird von allen Ländern, die mit der Islamischen Republik Iran Geschäfte tätigen, ein Zoll von 25 Prozent auf alle Transaktionen mit den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben», so Trump auf Truth Social. «Diese Anordnung», die den Druck auf das iranische Regime erhöhen soll, «ist endgültig und unanfechtbar».
Was heisst das für die Schweiz? Die Schweiz und der Iran unterhalten seit Jahrzehnten wirtschaftliche Beziehungen. Diese sind zwar durch Sanktionen beeinträchtigt, weisen aber weiterhin eine positive Handelsbilanz für die Schweiz auf. Die Eidgenossenschaft exportiert deutlich mehr in den Iran als umgekehrt.
Warten auf Details
Muss die Schweiz nun auch mit neuen Strafzöllen rechnen? Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat Trumps Ankündigung «zur Kenntnis genommen», wie es am Dienstag auf Blick-Anfrage schreibt. «Solange von amerikanischer Seite keine Details vorliegen, können wir uns nicht weiter dazu äussern.»