Darum gehts
- Magdalena Martullo-Blocher sprach bei SRF über ihr Leben und Karriere
- Ihr Kultsatz sorgt noch immer für Lacher
- 2010 zeigte SRF die Szene bei einer Kaderschulung in der EMS Chemie
In der SRF-Sendung «Persönlich» zeigte sich SVP-Nationalrätin und EMS-Chefin Magdalena Martullo-Blocher (56) am Sonntag ganz nah. Im Gespräch mit dem Schwinger Christian Stucki (41) und SRF-Moderatorin Olivia Röllin erzählte Martullo-Blocher aus der Kindheit, der Kennenlern-Phase mit ihrem Mann und anderen Etappen ihres Lebens.
Einmal mehr konfrontiert wurde Martullo-Blocher mit einer SRF-Doku aus dem Jahr 2010. An einer mitgefilmten Kaderschulung sprach Martullo-Blocher in schweizerischem Englisch von den «seven thinking steps» und sagte auch den Satz «Dreamer, you dream du».
«Es ist inzwischen Kult», sagt Martullo-Blocher über den Ausschnitt. Sie habe nicht gedacht, dass die Szene nach so vielen Jahren immer noch komme. Damals habe sie dem SRF-Reporter gesagt, dass er sie recht «in die Pfanne haue», doch heute nimmt sie es mit Humor.
Nach dem Znacht war es entschieden
Später im Gespräch erzählt sie, dass sie auch in der Liebe nicht lange gefackelt habe. Roberto Martullo (64) wollte mit einem Wirtschaftsclub eine Führung durch die Getränkefabrik Rivella machen, bei der die junge Magdalena Blocher damals arbeitete. Martullo-Blocher sagt, sie sei am Telefon trotz Nein zu einer Betriebsführung dennoch schwach geworden und habe zumindest zu einem Mittagessen eingewilligt. Auf das Mittagessen folgte ein Abendessen – und die Entscheidung für eine gemeinsame Zukunft. «Nach dem Znacht bin ich gleich eingezogen.» Das Paar heiratete kurz darauf.
Versteck hinter dem Duschvorhang
Als älteste von vier Geschwistern galt Martullo-Blocher als rebellisch. Sie habe Freiheiten erkämpft, von denen ihre jüngeren Schwestern später profitierten, erzählte sie in der Sendung. Wenn die Diskussionen mit Mutter Silvia Blocher (80) eskalierten, habe diese Vater Christoph (85) in der Firma angerufen, der dann wenig erfreut nach Hause gekommen sei.
Martullo-Blocher erinnert sich in dieser Situation an ein besonderes Versteck. «Hinter dem Duschvorhang ist das eigentlich sehr gut gewesen», verrät sie lachend. Dort versteckte sie sich vor dem «nicht gerade sehr motivierten» Vater. Heute brauche sie dieses Versteck nicht mehr.