Energiekrise im Krieg
Erste Schweizer Diesel-Generatoren in der Ukraine angekommen

Seit dem 24. Februar erreichen Schweizer Diesel-Generatoren die Ukraine, um sie in der Energiekrise zu unterstützen. Insgesamt werden 70 Geräte geliefert, finanziert aus einem 32-Millionen-Franken-Hilfspaket für das angegriffene Land.
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Der russische Krieg in der Ukraine richtet sich stark gegen die Zivilbevölkerung. Bild: Ein angegriffener Kindergarten in Kiew.
Foto: OLEG PETRASYUK

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweiz hilft der Ukraine mit 70 Generatoren
  • Bis Ende März sollen alle Generatoren in der Ukraine sein

  • Putin lässt gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur zerstören

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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Schweiz hilft der Ukraine in ihrer schweren Energiekrise. Die ersten 17 von rund 70 Diesel-Generatoren, die die Schweiz liefert, sind am Mittwoch in Kiew angekommen. Bis Ende März sollen alle Generatoren in der Ukraine sein.

Die Generatoren werden auf Lastwagen verladen und verlassen seit dem 20. Februar nach und nach die Schweiz, wie es in einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Mittwochabend hiess. Die Transporte kommen demnach seit dem 24. Februar in der Ukraine an.

Die grösseren 18 gasbetriebenen Strommodule für Fernwärmebetriebe sollen nach und nach folgen. Für sie sind an ihrem Bestimmungsort umfangreiche Vorbereitungsarbeiten notwendig, um einen wirksamen Betrieb sicherzustellen.

Putin lässt Energieinfrastruktur zerstören

Die für den Einkauf des Materials, den Transport und die Koordination benötigten bis zu 32 Millionen Franken stammen aus dem bestehenden Budget des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) im Rahmen des Länderprogrammes Ukraine. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) ist für die organisatorische sowie logistische Umsetzung verantwortlich.

Der Bundesrat hatte am 11. Februar das Hilfspaket zur Lieferung von dringend benötigten Energiegütern an die Ukraine beschlossen. In diesem besonders kalten Winter lässt Wladimir Putin (73) gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur zerstören.

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