Darum gehts
- Sänger Marc Sway gewinnt SRF-Show «Mini Chuchi, dini Chuchi – Promi-Spezial»
- Er stiftet die Siegprämie von 10'000 Franken an die Kinder-Reha Schweiz
- Im Final gewinnt er das Dessert-Duell gegen Schauspielerin Isabella Schmid
Jurymitglied Florina Manz (40) gibt gestern kurz nach 22 Uhr den entscheidenden Ausschlag. Auf ihrer Kreidetafel steht der Name von Marc Sway (46). Damit gewinnt der Zürcher Sänger die diesjährige Ausgabe von «Mini Chuchi, dini Chuchi – Promi-Spezial» auf SRF 1.
Seine Apfelwähe überzeugt etwas mehr als das Apfeldessert von Schauspielerin Isabella Schmid (55). Im vorhergehenden Duell setzt sich Sway beim Hauptgang mit seinen Hacktätschli und Kartoffelstock an Portweinsauce knapp gegen Charles Nguela (36) durch.
Gute Zutaten und Mut
«Der Sieg ist absolut verdient», sagt Sway augenzwinkernd zu Blick. «Sonst hätte sich der ganze letzte Monat Hacktätschli-Anbraten bei mir daheim nicht gelohnt. Im Ernst, es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Charles nebst seinen Komiker-Fähigkeiten auch noch so gut kochen kann. Doch am meisten Spass machte wohl uns allen, dass wir die Gerichte auch verkosten durften.»
Tatsächlich sind Trinken und Essen inklusive Küchenarbeit für Sway sehr wichtig. «Kochen ist wie Musikmachen eine Kunstform. Man kann dabei sehr kreativ sein. Und noch lieber, als Musik zu machen, esse und trinke ich», sagt Sway.
Wenn man gute Zutaten habe, brauche es extrem wenig, damit etwas Grossartiges entstehe. Nur eines dürfe man beim Kochen nicht: «Angst haben, dass irgendetwas in die Hose geht.»
Die Küche nimmt in Sways Familie einen zentralen Platz ein. «Man sagt ja, dass die besten Partys in der Küche stattfinden. Deshalb legten wir bei der Einrichtung unseres Hauses auch sehr viel Wert darauf.»
Schon in seinem Elternheim spielte das gemeinsame Essen eine grosse Rolle. «Bis heute gehören solche Essen zu den schönsten Momenten in meinem Leben.» Sway lädt mit seiner Frau Severine (45) und ihren beiden Töchtern auch gerne Freunde und Bekannte ein. Seine Maxime: «Was ich Gästen nie auftischen würde, ist etwas, was ich selber nicht gern hätte. Das ist ähnlich wie bei der Musik: Man kann den Menschen nur das zumuten, was man selber toll findet.»
Nie fehlen darf Reibkäse
Sways Mutter ist Brasilianerin, der Vater Schweizer. «In der TV-Show habe ich sehr schweizerisch gekocht. Doch ich mag auch die Kreationen meiner Mutter sehr, zum Beispiel das klassische Eintopfgericht Feijoada».
Das Rezept zu seinem siegbringenden Dessert stammt von seiner Grossmutter väterlicherseits. «Immer, wenn wir von Brasilien zurückkamen, machte das Grosi eine Apfelwähe. Dieses Gericht symbolisiert für mich Wärme und Geborgenheit und löst viele Emotionen aus.»
Im Kühlschrank der Familie Sway nie fehlen darf Reibkäse. «Ich gerate in Panik, wenn keiner da ist. Mit Käse ist alles besser, am besten in überbackener Form. Und auch Speck zum Würzen habe ich gerne im Haus.»
Wenn es schnell gehen muss, schwört der Hitsänger auf einen Teller Pasta mit Tomatensauce. «Ich versuche mich gesund und ausgewogen zu ernähren, so gut es geht. Aber ab und zu sündige auch ich mal gerne. Das gehört dazu.»
Die Siegprämie von 10'000 Franken spendet Sway der zum Universitäts-Kinderspital Zürich gehörenden Kinder-Reha Schweiz, wo er Ambassador ist. «Noch nie habe ich mit meinen Hacktätschli so etwas Gutes bewirken können», ist er überzeugt.