Albtraum für TV-Auswanderin
«Der Sturm auf Mallorca hat 27 meiner Tiere getötet»

Ein heftiges Unwetter hat auf Mallorca gewütet und die Auffangstation von Farah de Tomi schwer getroffen. Die TV-Auswanderin ist fassungslos – 27 Tiere sind gestorben.
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«Der Sturm hat 27 meiner Tiere getötet, es ist ein Albtraum», sagt TV-Auswanderin Farah de Tomi gegenüber Blick.
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Darum gehts

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Jaray FofanaRedaktorin People

Die Bilanz ist grausam: «Es bricht mir das Herz, dass 27 meiner geliebten Tiere tot sind», sagt die TV-Auswanderin Farah de Tomi (56) exklusiv gegenüber Blick. Unter den Gestorbenen sind handzahme Tauben, Hühner, Kleinpapageien und fast eine ganze Hasen-Truppe. Nur vier Langohren überlebten die Katastrophe. Für Tierretterin Farah de Tomi reisst die Pechsträhne auf der Baleareninsel Mallorca einfach nicht ab. Nach Problemen mit ihrer «Finca Noah» trifft es die Teilnehmerin der Schweizer Auswandersendung «Adieu Heimat» auf 3+, wo es ihr am meisten wehtut: bei ihren Schützlingen.

Während die Eventmanagerin mit ihrer Ehefrau noch mitten im kräftezehrenden Umzugschaos steckt, ist ein provisorisches Gehege in einer heftigen Sturmnacht zur tödlichen Falle geworden. Das Unwetter trifft die Auffangstation mit voller Wucht und verwandelt die Übergangslösung in ein Trümmerfeld.

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«Der Sturm hat 27 meiner Tiere getötet, es ist ein Albtraum», sagt TV-Auswanderin Farah de Tomi gegenüber Blick.
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Ein Anruf voller Verzweiflung

Es ist 7:45 Uhr: Farah de Tomi ist in Zürich, als ihr Telefon klingelt. Am anderen Ende ist ihre Gattin Nadine, die völlig aufgelöst ist und kaum ein Wort herausbringt. Die Sturmnacht auf Mallorca hat sich für die beiden Tierretterinnen in einen Albtraum verwandelt. «Ich bin endlos traurig um meine Tiere, es bricht mir das Herz», sagt Eventmanagerin Farah de Tomi. Der Schock über den plötzlichen Tod ihrer Schützlinge letztes Wochenende, sitzt so tief, dass sie das Erlebte erst einmal verarbeiten musste, bevor sie überhaupt in der Lage war, öffentlich über das Geschehen zu sprechen. Um das Trauma zu bewältigen, sind sie auf psychologische Hilfe angewiesen. Das Unwetter zieht eine Schneise der Verwüstung über ihr Gelände. Die Sturmböen wüten mit einer solchen Gewalt, dass sie sogar die 42 Kilogramm schweren, fest verschraubten Dächer der Hundezwinger einfach mitreissen.

Als das Tageslicht die Spur der Verwüstung sichtbar macht, bricht eine Welt zusammen. Die Böen, die Spitzenwerte von bis zu 100 km/h erreichten, haben das Gelände in ein Trümmerfeld verwandelt. Besonders hart trifft es den 15-jährigen Juan. Der Stiefsohn der TV-Auswanderin ist ein absoluter Kleintier-Experte, dessen Fachwissen so manchen Profi alt aussehen lässt. Sein Schrei beim Anblick des Chaos hallt immer noch nach.

Ein eigenes Grab für alle 27 Tiere

Nadine plagen seither schreckliche Schuldgefühle, auch gegenüber den Paten wie der ehemaligen Skirennfahrerin Brigitte Oertli (63). Trotz der tiefen Trauer zeigt Juan eine bewundernswerte Stärke: Er hat für jeden einzelnen Tier-Gefährten ein Grab ausgehoben, damit sie dort, wo sie einst flogen und hoppelten, ihre letzte Ruhe finden.

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