Darum gehts
- DJ Antoine reflektiert über Luxusausgaben und 15 Jahre Musikruhm
- Sein Schmuck wurde gestohlen, Verluste durch unüberlegte Ausgaben
- Hätte lieber mehr in Immobilien investiert, sagt der Basler Star-DJ
Antoine Konrad, besser bekannt als DJ Antoine (50), feierte 2011 seinen internationalen Durchbruch, der ihn in den Olymp der Musikwelt katapultierte. Mit «Welcome to St. Tropez» wurde DJ Antoine mit einem Schlag berühmt – und das liess die Kasse klingeln.
Es folgten weitere Hits wie «Ma Chérie», ein Sitz in der Jury von «Deutschland sucht den Superstar» und jede Menge Ausgaben, die aus heutiger Sicht von DJ Antoine nicht nötig waren. Schlimmer noch: Sie waren zum Teil richtige Geldverschwendung.
Fehlkäufe und verpasste Investitionsmöglichkeiten
Mit RTL spricht der Basler über die Anfangszeit seines Ruhms, der nun schon seit 15 Jahren anhält. Dass er aber nicht mehr auf den ganz grossen Bühnen dieser Welt steht, scheint ihn nicht zu stören. Den Umgang mit dem Erfolg hat DJ Antoine inzwischen gelernt. Und auch, sein Geld klüger auszugeben.
Während die Produzenten und Fans in seine Musik investierten – «die Leute haben einfach ohne zu überlegen viel Kohle ausgegeben» –, kaufte DJ Antoine selbst so einiges. «Ich habe viel Zeugs gekauft, was ich nicht gebraucht habe», sagt er heute. Vor allem eine Luxusmarke hatte es ihm dabei angetan: «Ich habe ein paar Louis-Vuitton-Taschen, meinen Freunden und Familien viel geschenkt. Die Taschen habe ich irgendwann alle wieder verkauft, dafür aber dann sehr viel Schmuck gekauft, der dann leider bei mir gestohlen wurde. Da habe ich viel Geld verloren», erinnert er sich.
Dabei hätte er sein Geld eigentlich viel cleverer investieren sollen. «Ich hätte rückblickend, als ich jünger war, mehr Immobilien kaufen sollen», so der Schweizer Star-DJ.
Obwohl er das Geld teils unüberlegt ausgab, kam es nie so weit, dass er finanzielle Probleme bekommen hätte. «Das Geld und der Materialismus haben mich nicht geheilt. Diese Dinge haben nicht den Wert für mich, auch wenn ich meine Antiquitäten in meinem Haus liebe. Da geht es mir aber darum, in einem Raum in eine andere Zeit einzutauchen», sinniert Antoine Konrad.