Die Preisverleihung und das Screening des Films findet am kommenden Montag statt, wie das Zurich Film Festival (ZFF) am Donnerstag mitteilte. Petra Volpe (55) werde die Auszeichnung persönlich entgegennehmen.
In der Schweiz avancierte «Heldin» mit über 200’000 Kinobesucherinnen und -besuchern zum erfolgreichsten einheimischen Film des Jahres 2025. Und jetzt folgt der Sprung aufs internationale Podest.
Gewinnt sie einen Oscar?
So hat es ihr Film, mit dem sie eine Pflegefachfrau während eines Tages begleitet, zumindest schon einmal auf die vorläufige Shortlist für den Auslandsoscar, den besten internationalen Film, geschafft. Die Schweiz tritt mit diesem Film um die Auszeichnung an. Am 22. Januar werden die fünf Filme für die Endrunde nominiert.
Volpe habe mit «Heldin» eine «physische Erfahrung» hervorrufen und «das Abstrakte fühlbar machen» wollen, indem sie ihre Publikum mit zur Nachtschicht nehme, erklärte sie Blick kürzlich. Die Empathie für Protagonistin Floria (Leonie Benesch, 34) soll nicht zuletzt politisches Bewusstsein erzeugen: «Wir lesen fast jeden Tag vom Fachkräftemangel in Schweizer Spitälern».
Ihr Ziel war es auch, in Bundesbern ein Umdenken anzustossen, die Entscheidungsträger zu berühren. Und jetzt also die Academy in Los Angeles. Die Zeichen dafür stehen gut.
Film trifft einen Nerv
Die Regisseurin weiter: «Das Gesundheitssystem ist auch in den USA ein Riesenthema, das betrifft uns alle, weil wir älter und kranker werden.» «Heldin» trifft einen universellen Nerv. «Darum funktioniert der Film in den unterschiedlichsten Kulturen.»