Darum gehts
- Schweizer Promis wie Berchtold und Bahrampoori lieben ihr Leben mit Hunden
- Bahrampoori entwickelte eine App für Hundesitter, inspiriert von Hündin Liesl
- Zuccolini betreut regelmässig Cockapoo Curly, zwei bis drei Tage wöchentlich
Tiefe Freundschaft und bedingungslose Liebe: Hunde sind beliebte Wegbegleiter von Herrn und Frau Schweizer. Auch die TV-Moderatoren Nicole Berchtold und Salar Bahrampoori träumten schon immer von einem Fellfreund und gehen nun mit einem Vierbeiner durchs Leben.
Letzterer hat seiner Hündin gar eine eigene App gewidmet, die verlässliche Hundesitter vermittelt. Denn Liesl, Foxie, Gipsy und Co. wollen sie in guten Händen wissen, weshalb sie selbst auch ab und an andere Hunde hüten. Selbst können die Prominenten auf Familienmitglieder zählen – meist auf die Mütter.
«Unser Familienhund, ein Golden Retriever, war meine erste Berührung mit einem Tier. Heute bin ich Hundepapi von Foxie, einem Pomeranian, sprich Zwergspitz. Sie ist das herzigste Tier der Welt und sieht aus wie ein Fuchs, daher ihr Name. Ich selber wäre eher ein Durchschnittshund, so ein Labrador, der an allem Freude hat.
Foxie und ich sind beide grosse Fans vom Ausschlafen, wobei sie dies eher kann als ich. Mühsam ist, dass sie ständig Sachen vom Boden frisst. Sie hat einen sehr schwachen Magen und leidet zwei Tage später an Bauchweh. Aber das lässt sie sich nicht abgewöhnen, auch wenn sie am häufigsten ein Nein von mir hört.
Die fleissigste Mitbesitzerin von Foxie ist übrigens meine Mutter. Zu Beginn sagte sie mir, dass sie keine Zeit habe, auf meinen Hund zu schauen. Dann liess ich sie zwei Stunden mit Foxie alleine und ab da kam die Frage: ‹Wann kommt Foxie wieder?› Neben dem Organisieren ist die grösste Herausforderung für mich als Hundehalter, dem Tier gerecht zu werden. Dass es sich zum einen wohlfühlt, dass es das bekommt, was es braucht, dass es so viel Aufmerksamkeit bekommt, wie es will, und gleichzeitig auch so viel Rückzugsraum hat, wie es benötigt.»
«Meine ganze Kindheit lang hätte ich gerne einen Hund gehabt. Das Einzige, was es gab, war ein Hase. Deshalb war klar, dass ich mir einen Hund kaufe, wenn ich mal gross bin. Liesl habe ich nach einer Hündin meines Lieblingsonkels in Amerika benannt. Denn ich liebte diese sehr. Auch wenn ich persönlich wohl eher die Rasse Australian Shepherd wäre – zu viel Energie, ständig am Rumrennen und nie ruhig –, habe ich mich für die Rasse Lagotto Romagnolo entschieden. Das sind wunderbare Trüffelhunde und einfach herzig. Dafür wälzen sie sich sehr gerne in ganz unschönen Sachen.
Ich liebe die Zeit mit Liesl, wenn wir gemeinsam trüffeln. Das stärkt unsere Bindung und ist sehr schön. Ich versuche, sie immer und überall mitzunehmen. Aber es gibt Momente, in denen sie zu Hause bleiben muss. Neben meiner Frau Barbara schauen am meisten meine Mutter auf den Hund und Hundesitter, die wir durch unsere eigene App, benannt nach Liesl, vermitteln. Auch ich hüte ab und an Yari und Ayra. Die leiblichen Grosseltern von Liesl kommen immer mal wieder zu mir. Ich liebe es, wenn ich ein Lagotto-Rudel bei mir zu Hause habe.»
«Familie, Haus und dann einen Hund – das war immer mein Traum. Doch als Familie mussten wir dies vernünftig angehen. So war es meinem Mann Lars wichtig, zu warten, bis unsere Söhne etwas grösser sind. Nun merkt man sofort, dass Gipsy, eine Cavapoo-Hündin, bei uns lebt, weil überall ihr Spielzeug herumliegt, Wasserbehälter stehen und Donuts-Schlafplätze, in die sie sich reinlegen kann. Aber schlafen tut Gipsy natürlich am liebsten bei uns im Bett.
Am meisten Freude habe ich, wenn sie mit anderen Hunden – manchmal hüte ich noch die Bulldoggen meines Bruders – ‹umeseckled›. Dafür kann ich ihr das Hochstehen nicht abgewöhnen. Da sie so klein ist und nicht mal bis zum Knie hochkommt, nimmt ihr das aber niemand übel. Herausfordernd ist, dass manchmal niemand wirklich Zeit hat, mit dem Hund rauszugehen. Da braucht es eine gute Organisation. Ab und an schaut mein Mami auf Gipsy, dabei hat sie absolute Angst vor Hunden. Am Anfang hätte sie mir fast die Liebe gekündigt, weshalb wir den Hund vor ihr abgeriegelt haben, wenn sie zu Besuch kam. Mittlerweile hat meine Mutter gemerkt, dass Gipsy ganz herzlich ist, und begrüsst sie als Erstes.»
«Vor vielen Jahren sah ich ein Foto einer Modelagentur-Chefin und ihres Hundes, der wie ein Model auf dem Stuhl sass, in einer Zeitschrift. Mir gefiel diese französische Bulldogge so sehr, dass meine Frau Alexzandra und ich wenig später Ivo bei uns begrüssten – noch bevor wir Kinder hatten. Die grösste Herausforderung als Tierhalter ist, dass man sich Zeit nehmen muss, um mit dem Hund auch zu arbeiten. Man muss immer dranbleiben. Das unterschätzen viele Leute. Dafür liebe ich die gemeinsamen Morgenspaziergänge, während denen ich mich eine halbe Stunde einlaufen und überlegen kann, was der Tag bringt.
Seit Ivo nun verstorben ist, haben wir keinen eigenen Hund mehr, dafür unsere Cockapoo-Hütehündin Curly, die wir zwei bis drei Tage pro Woche zu uns nehmen. Wieder liegen überall Spieltiere, Hundebett und Gefässchen. Und in allen Jackentaschen habe ich irgendwo ein Robidog-Gaggi-Säckli. Auch Salars Hund ist immer herzlich willkommen bei uns daheim. Lieseli hat sogar auch schon bei uns im Bett geschlafen.»