Darum gehts
- Christina Surer erreicht Schwarzgurt im Taekwondo nach sieben Jahren Training
- Taekwondo ist für Surer mehr als Sport, es bedeutet Verantwortung
- Tochter Emily ist Rotgurt, Sohn Lio Blaugurt nach sechs Jahren Taekwondo
Schweiss, Schmerz und schlaflose Nächte liegen hinter Christina Surer (51). Doch auch Herzblut, Leidenschaft und Disziplin. Damit hat sie ihren Traum verwirklicht. «Ich bin unendlich glücklich und stolz, dass ich nun den schwarzen Gurt habe», sagt sie gegenüber Blick.
Vor sieben Jahren hat die Baslerin mit dem Taekwondo-Training begonnen. Inspiriert von ihrer heute 12-jährigen Tochter Emily, die bereits Feuer und Flamme für die koreanische Kampfkunstart war.
Müde Muskeln und wenig Schlaf
«Als ich sie zum Training begleitete, hat mich die Leidenschaft für diese Sportart schnell gepackt. Und ich bin geblieben und gewachsen.» Die ehemalige Rennfahrerin hat darin wieder gefunden, was sie braucht: «Etwas Adrenalin und Action. Sonst wäre ich schwer zu ertragen», sagt die heutige Taekwondo-Meisterin lachend.
Der Weg zum Schwarzengurt sei vor allem in den letzten Wochen vor der Prüfung sehr hart gewesen. «Ich bin körperlich und mental oft über meine Grenzen gegangen. Tägliche Trainings bis zu vier Stunden, müde Muskeln und wenig Schlaf. Ich konnte kaum essen vor Aufregung.»
Es sei ihr Anspruch, immer hundert Prozent zu geben. Egal ob damals auf der Rennstrecke, als Model oder Moderatorin, Mutter und Ehefrau vom ehemaligen DTM-Rennsieger Martin Tomczyk (43). «Ich habe ein grossartiges Umfeld. Mein Mann stärkt mir genauso den Rücken wie mein Vater und mein grossartiger Trainer Stefan Roitner, der den siebten Dan hat.»
Für Christina Surer, die mit ihren Liebsten im deutschen Rosenheim lebt, ist Taekwondo mehr als nur Sport. «Es ist Kampfkunst unter Freunden. Wir sind eine Gemeinschaft mit Herzblut und Respekt. Das leben wir jeden Tag.»
Verantwortung und Wertevermittlung
Dazu gehört auch der Nachwuchs. Surers Tochter Emily ist Rotgurt, ihr Sohn Lio (10) ist Blaugurt und macht seit über sechs Jahren Taekwondo «Dass bei uns der Sport eine Familienangelegenheit ist, macht es noch schöner. Was meinen Mann zudem freut, ist, dass unsere Kinder auch Kart-Rennen fahren.»
Nun als Trägerin des schwarzen Gürtels ist zwar ihr Traum Wirklichkeit geworden. Doch es geht um weit mehr. «Es bedeutet Verantwortung, Wertevermittlung und Vorbild sein.» Taekwondo, das nicht nur körperlich intensiv sei, gehe Hand in Hand mit Respekt und das Füreinander einstehen.
«Ich bin froh, sind auch meine Kinder in diesem Werte-Umfeld und können sich wehren. Das ist für mich beruhigend zu wissen, wenn sie einst ohne Erwachsenen unterwegs sind.»
Weiter auf dem Weg ist auch Christina Surer, die in ferner Zukunft an den 2. Dan, den nächsten Meistertitel nachdenkt. Das würde ganz ihrem Motto «erfinde dich immer wieder neu» entsprechen. «Nun geniesse ich erst meinen Schwarzgurt und mein gerade sehr glückliches Leben.»
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