Karin Bearpark in Laden bespuckt
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Homophobe Attacke:Karin Bearpark in Laden bespuckt

Homophobie-Angriff gegen Karin Bearpark
«Er ging an uns vorbei und hat uns bespuckt»

Karin Bearpark wollte nur mit ihrer Partnerin in Slowenien shoppen. Doch dann wurden die beiden Frauen Opfer eines homophoben Angriffs. Es ist nicht das erste Mal, dass die Podcasterin Homophobie erlebt, verrät sie Blick.
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Karin Bearpark geniesst das Leben mit ihrer Freundin. Die Beziehung machte sie im Sommer 2025 öffentlich.
Foto: Instagram/karinbearpark

Darum gehts

  • Moderatorin Karin Bearpark wurde im Sommer 2025 öffentlich lesbisch verliebt
  • In Slowenien wurde sie mit Freundin von einem Mann bespuckt
  • 26 Jahre lang dachte Bearpark, Homophobie sei kein grosses Problem
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Silja AndersRedaktorin People

Im Sommer 2025 überraschte Moderatorin Karin Bearpark (26) ihre Fans mit einer ganz besonderen Nachricht: Sie ist frisch verliebt. Das an sich ist schon schön, aber die Überraschung lag darin, dass Bearpark mit der Neuigkeit öffentlich machte, eine Frau zu lieben. Bis anhin wussten die meisten nicht, dass Bearpark an Frauen interessiert ist.

Seither ist sie glücklich vergeben, teilt auf Instagram gerne schöne Momente mit ihrer Partnerin. Einen ziemlich unschönen Moment erlebte die junge Frau nun aber in Slowenien, wo sie mit ihrer Freundin unterwegs war – und von einem Mann bespuckt wurde. Das Paar schlenderte durch ein Kleidergeschäft und genoss sorglos den Tag. «Wir haben uns halt wie ein ganz normales Paar verhalten, haben uns halt ab und zu geküsst und angelächelt. Eben ganz normal, wie man es nun mal macht.»

Zürcherin ist fassungslos

«Da gab es eine Gruppe, zwei Typen und eine Frau. Und, wie soll ich das jetzt freundlich formulieren? Sie sahen schon so aus, als seien sie homophob. Das waren so eklige Typen. Der eine hat die ganze Zeit im Ohr gepopelt und den Ohrenpopel dann an einem Kleidungsstück abgewischt!», erinnert sich Bearpark in ihrem Video. Sie habe das beobachtet und daraufhin ein angewidertes Gesicht und ein Würgegeräusch gemacht. Sie wisse nicht, ob sich die Gruppe davon angegriffen gefühlt habe und gemeint habe, «sie dürften auch etwas zurück machen».

Bearpark ist fassungslos über den Angriff. «Wir wussten im ersten Moment nicht, wie wir reagieren sollen», sagt Bearpark gegenüber Blick. «Zuerst haben wir versucht, es herunterzuspielen und zu sagen, dass er vielleicht gar nicht unbedingt uns anspucken wollte. Um uns herum hat auch niemand reagiert.» Da der Mann nach dem Angriff so schnell weg war, konnten die beiden Frauen ihn auch nicht nochmal konfrontieren. Gemeldet haben sie den Angriff im Nachhinein auch nicht, aus Angst, man würde ihnen vielleicht nicht glauben. «Man hat Angst, dass man nicht ernst genommen wird und es runtergespielt wird. Diese indirekte Homophobie, die einem durch die Gesellschaft eingeprägt wird, dass man einem nicht glauben könnte, weil es sich ja «nur» um jemanden handelt, der sich aufgrund seiner Sexualität diskriminiert fühlt. Man fragt sich dann, ob es den Aufwand wert ist. Denn obwohl es gesetzlich in Slowenien verankert ist, dass niemand aufgrund der Sexualität diskriminiert werden darf, weiss man nie, ob die Leute dann auch zu einem halten.»

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«Es ist unser verdammtes Recht»

Es ist nicht das erste Mal, dass Bearpark mit Homophobie konfrontiert wird, wie sie dem Blick erzählt. «Ich wohne neben einem Fast-Food-Restaurant und dort tummeln sich oft, ähnlich wie in dem Laden in Slowenien, junge Männer, die aufgrund ihrer Kultur oder Religion etwas dagegen haben und da wurde mir auch schon nachgerufen, ob ich jetzt etwa eine Lesbe sei. Im Internet wird man zudem leider tagtäglich deswegen beleidigt.»

Karin Bearpark und ihre Freundin wollen sich aber von solchen Reaktionen, wie sie sie nun auch in Slowenien erlebt haben, nicht einschüchtern lassen. « Wir verheimlichen unsere Liebe nicht. Meine Freundin lieben zu dürfen, ist eines der schönsten Gefühle, das ich je erfahren durfte. Unsere Liebe ist so unschuldig, harmlos, wundervoll.» Sie werde nie verstehen, wie sich jemand von einer solchen Liebe angegriffen fühlen könne. Es sei ihr «verdammtes Recht, uns genauso liebevoll auf offener Strasse begegnen zu dürfen», wie jedes andere Pärchen auch. Von den negativen Erfahrungen lasse sie sich ausserdem nicht runterziehen, sondern halte an den positiven Reaktionen fest, «ein Lächeln vom Gegenüber, wenn wir uns küssen, ein freudiger Blick, ein Kompliment.»

Damit wollen sie nicht nur zeigen, dass sie sich keine Angst machen lassen, sondern möchten anderen auch Mut machen. «Ich sehe noch immer viel zu selten ein lesbisches oder schwules Paar auf der Strasse. Ich habe diese Beispiele auch gebraucht, deshalb bin ich mit Vergnügen selbst eins», sagt die Zürcherin. 

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