Darum gehts
- Ashton Kutcher wurde mit 19 Jahren von Gucci aufgrund seines Gewichts gefeuert
- Tom Ford entliess ihn trotz 81 Kilo, was beide heute belächeln
- Kutcher thematisiert Schönheitsdruck in neuer Serie «The Beauty» mit Bella Hadid
Bevor Ashton Kutcher (47) mit Serien wie «Die wilden Siebziger» und «Two and a Half Men» zum Star wurde, verdiente er sein Geld auf dem Laufsteg. Ein Engagement für das Luxuslabel Gucci endete allerdings abrupt – und die Begründung dafür vergisst Kutcher bis heute nicht. In einem Interview mit Entertainment Tonight anlässlich seiner neuen Serie «The Beauty» plauderte der Schauspieler aus dem Nähkästchen über seine Model-Vergangenheit.
Mit 19 Jahren habe er einen exklusiven Vertrag für eine Gucci-Kampagne bekommen, als Tom Ford (64) das Modehaus leitete. Voller Vorfreude sei er nach Italien geflogen, um an einer Runway-Show teilzunehmen. Doch dort erlebte der junge Kutcher eine herbe Enttäuschung: Ford habe ihn in einen pinken Speedo gesteckt – und war dann offenbar nicht zufrieden mit dem, was er sah. «Er meinte: ‹Der ist zu dick.› Und dann wurde ich gefeuert», erinnerte sich Kutcher.
An sein damaliges Gewicht könne er sich noch genau erinnern: 178 Pfund, also rund 81 Kilogramm. Der Designer habe aber eine ganz bestimmte Vorstellung von dem Fotoshooting gehabt, so Kutcher weiter. Heute könnten beide über den Vorfall lachen. Ford necke ihn noch immer damit und betone bis heute, dass er damals «zu dick» gewesen sei. Daraufhin habe Kutcher nur eine Antwort: «Alter, ich hatte 81 Kilo! Wovon redest du?»
Unsicherheiten machen auch vor Ashton Kutcher nicht halt
Im Gespräch mit dem US-Sender sprach Ashton Kutcher auch grundsätzlich über den Druck, dem Menschen in der Unterhaltungsbranche ausgesetzt sind. Schon als junges Model habe er erkannt, dass selbst die vermeintlich schönsten Menschen mit Unsicherheiten kämpfen. «Egal, wer du bist oder wie du aussiehst: Wenn du lange genug in den Spiegel schaust, findest du etwas, das dir nicht gefällt», philosophierte der 47-Jährige.
Für ihn habe die Erfahrung bei der Gucci-Kampagne deshalb eine wichtige Erkenntnis gebracht: Er sei trotz der Kritik nicht weniger wert gewesen – er habe nur nicht in das Bild gepasst, das Tom Ford zu jenem Zeitpunkt im Kopf hatte. Diese Unterscheidung sei entscheidend, betonte Kutcher.
Spritze ist offenbar nicht gleich Spritze
Gesellschaftliche Schönheitsideale sind auch das Thema seiner neuen Serie «The Beauty». In dem Thriller spielt er einen Tech-Milliardär, der eine Wunderdroge entwickelt hat, die Menschen optisch perfektionieren soll. Diese geht allerdings weit über eine Abnehmspritze hinaus. Und apropos Abnehmspritze: Was diese betrifft, so fällt dem Schauspieler besonders ein Widerspruch auf: «Die Menschen haben Angst vor einer Covid-Impfung, aber sie sind vollkommen fein damit, sich mit GLP-1 zu spritzen, nur um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.»