«Wahrer Freund»
Sean Penn reist lieber zu Selenski als zu den Oscars

Während andere Hollywoodstars auf den Goldjungen hofften, hat Sean Penn auf die grosse Gala lieber verzichtet. Statt den Oscar entgegenzunehmen, besuchte der Schauspieler den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski.
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Sean Penn hat einen Oscar gewonnen, diesen aber nicht persönlich entgegengenommen.
Foto: imago images/imageSPACE/CraSH

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sean Penn (65) gewinnt Oscar, reist aber stattdessen in die Ukraine
  • Selenski nennt Penn «wahren Freund der Ukraine» seit Kriegsbeginn 2022
  • Penn erhielt bisher drei Oscars, 2003, 2008 und 2026
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Für seine Rolle in «One Battle After Another» hat Sean Penn (65) bei der Verleihung der 98. Academy Awards den Oscar als bester Nebendarsteller erhalten. Er selbst war jedoch nicht vor Ort und reiste lieber in die Ukraine. Wolodimir Selenski. (48), der ukrainische Präsident, hat einen vorangegangen Bericht der «New York Times» nun selbst via Social Media bestätigt.

«Sean Penn kann heute Abend nicht hier sein – oder will es nicht –, deshalb nehme ich den Preis in seinem Namen an», scherzte Vorjahressieger Kieran Culkin (43) bei der Verleihung. Insider hatten daraufhin berichtet, dass Penn stattdessen nach Europa gereist sei. Zuletzt habe er geplant, die Ukraine zu besuchen.

Sean Penn ist «ein wahrer Freund der Ukraine»

Selenski teilt in den sozialen Medien, darunter bei Instagram, ein Bild, das ihn im Gespräch mit dem Schauspieler und Filmemacher zeigt. «Sean, dank dir wissen wir, was ein wahrer Freund der Ukraine ist», schreibt er dazu. Seit dem ersten Kriegstag im Jahr 2022 stehe der 65-Jährige an der Seite der Ukraine – und tue dies auch heute noch. «Und wir wissen, dass du auch weiterhin an der Seite unseres Landes und unserer Menschen stehen wirst», schreibt Selenski weiter.

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Einerseits setzt Sean Penn mit seinem Besuch ein Zeichen der Unterstützung für die Ukraine. Andererseits ist der Schauspieler dafür bekannt, Preisverleihungen eher kritisch gegenüberzustehen.

Nahm Oscar mit in die Ukraine

Für den Hollywood-Star ist es zudem nicht der erste Goldjunge. Bereits zweimal durfte er sich über die begehrte Trophäe freuen: 2004 wurde er als Bester Hauptdarsteller im Film «Mystic River» ausgezeichnet, fünf Jahre später erhielt er denselben Preis für «Milk». Nominiert war er zudem in den Jahren 1996, 2000 und 2002.

Einen seiner Oscars nahm Penn 2022 sogar mit in die Ukraine und überreichte ihn dort als «Symbol des Glaubens» an den Sieg des Landes. Darüber hinaus wurde er auf dem Walk of the Brave verewigt. Dieser soll laut dem Präsidenten an jene Menschen erinnern, «die von Anfang an an der Seite der Ukraine standen».

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