20260209030901477.jpg
1:38
Hochzeit, Lady Gaga und mehr:Das hast du bei der Halbzeitshow verpasst

Donald Trump ärgert sich über spanische Show
Bad Bunnys Mega-Performance beim Super Bowl

Wie jedes Jahr gab es auch zum 60. Super Bowl einen grossen Star-Auflauf. In der Halbzeitshow trat dann der gefeierte Latin-Rapper Bad Bunny auf – sehr zum Unmut von US-Präsident Donald Trump.
Kommentieren
1/7
Bad Bunny ist der erste Künstler, der bei der Halftime-Show komplett auf Spanisch singt.
Foto: AP
1/10
Charlie Puth singt die Nationalhymne der USA.
Foto: AFP

Auch beim 60. Superbowl in Santa Clara, Kalifornien (USA) wurde ein musikalisches Spektakel geboten. Dieses Jahr sorgte der Latin-Rapper und Reggeaton-Sänger Bad Bunny (31) bei der legendären Halftime-Show für eine gigantische Stimmung.

Der Sänger kommt aus Puerto Rico und singt ausschliesslich auf Spanisch. Das war ein historisches Event: Bad Bunny ist der erste Latino-Sänger, der bei der Halftime-Show ausschliesslich mit spanischen Texten aufgetreten ist. In den politisch gespaltenen USA sorgte das in manchen Kreisen für Kritik: «Niemand versteht ein Wort, was der Typ sagt», ärgerte sich US-Präsident Donald Trump (79) auf seiner Plattform Truth Social. Die Show sei ein Schlag ins Gesicht für das Land und seine Werte.

Foto: RMS

Pure Lebensfreude und Energie

Die ganz grossen politischen Statements blieben bei Bad Bunnys Auftritt aber aus. Auf eine direkte Ansprache, wie etwa bei den Grammys, verzichtete er. Damals nutzte er seine Redezeit, als er in der Kategorie Bestes Album gewann, um gegen Trump und die Einwanderungsbehörde ICE zu schiessen. Heute verströmten er und seine unzähligen Tänzer mit ihrem Mega-Auftritt stattdessen einfach pure Lebensfreude, Energie und Stolz für ihre Kultur.

Und dann gab es auch noch zwei Überraschungen: Lady Gaga (39) hatte einen Gastauftritt auf Bad Bunnys Bühne; sie sang ihren Hit «Die With A Smile», jedoch als tanzbare Salsa-Version. Und dann stiess auch noch Ricky Martin (54) dazu – wie Bad Bunny, kommt auch er aus Puerto Rico.

«Liebe ist stärker als Hass»

Am Ende trugen die Tänzer die vielen verschiedenen Flaggen aller Länder in Nord-, Mittel- und Südamerika. Einheit, Zusammenhalt, Respekt – das war die grosse Botschaft des gigantischen Auftritts. Der Schriftzug «The Only Thing More Powerful than Hate is Love», der am Ende im Stadion aufleuchtete, machte die Message komplett.

Im letzten Jahr sahen rund 125 Millionen Zuschauer die Show. Trotz der Kritik aus dem Weissen Haus dürfte der Auftritt also ein absolutes Karriere-Highlight für den Rapper gewesen sein, der ohnehin schon zu den erfolgreichsten Künstlern der Welt gehört.

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen