Einen Tag vor Prozessbeginn
Person mit Messer bedroht – Marius Borg Høiby muss hinter Gitter

Am Dienstag beginnt der Prozess um Marius Borg Høiby. Am Montag wurde er festgenommen und sitzt jetzt hinter Gittern.
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Einen Tag vor Prozessbeginn wurde Marius Borg Høiby festgenommen.
Foto: Wenstrup/Aller/MEGA

Laut norwegischen Medien wurde Marius Borg Høiby am Sonntagabend in Gewahrsam genommen. Am morgigen Dienstag, 3. Februar, soll der Prozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen beginnen. Borg-Høiby soll eine Person mit einem Messer bedroht haben. Heute hat ein Gericht in Oslo entschieden, dass er bis zum 2. März in Untersuchungshaft bleiben muss. Es soll die Gefahr bestehen, dass er rückfällig werden könnte.

Borg Høiby muss sich wegen 38 Anklagepunkten vor Gericht verantworten. Ihm werden unter anderem Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen, Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Der Prozess beginnt am 3. Februar 2026 im Bezirksgericht Oslo (Norwegen). Das öffentliche Verfahren soll planmässig sieben Wochen dauern und aus 24 Prozesstagen bestehen, während der 53 Zeugen angehört werden – darunter Ex-Freundinnen des Angeklagten. 

Für die schwersten Anklagepunkte (insbesondere die Vergewaltigungen) drohen Marius Borg Høiby nach norwegischem Recht bis zu zehn Jahre Haft. Dies gilt im Falle einer Verurteilung. Falls er für mehrere dieser schwerwiegenden Straftaten schuldig gesprochen wird, könnte er auch über 10 Jahre Haftstrafe bekommen.

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