Darum gehts
- Rapperin Ikkimel startet Erotikprofil auf Wiener Plattform Maloum
- Maloum konzentriert sich auf Fetisch-Inhalte und Nischen-Content
- Mitgliedschaft kostet fast 20 Franken pro Monat
Wenn Ikkimel (28) etwas kann, dann ist es provozieren. Vor fast genau einem Jahr erschien ihr Debütalbum «F*tze», das im deutschsprachigen Raum hohe Wellen schlug und Ikkimel innert kürzester Zeit zum Gesprächsthema Nummer eins unter Rap-Begeisterten machte.
Ihre Texte sind geprägt von Sex, Drogen und dem Leben in Berlin, die Zeilen weit entfernt von jugendfrei.
Ikkimel kommt jetzt auf Blüttelplattform
In ihrem Song «Hat sie nicht gesagt» rappt Melina Gaby Strauss, wie die studierte Linguistin mit bürgerlichen Namen heisst: «Ich hab' zwei schöne Titten und ich wünsch' mir noch 'ne dritte.» Nun, über den Zustand ihrer Brüste können sich Fans bald selbst ein Bild machen. Ikkimel zieht nämlich für eine österreichische Erotikplattform blank.
Bei Maloum handelt es sich um eine Wiener Plattform, die eine Konkurrentin zur Blüttelplattform Onlyfans ist. Dabei soll sich Maloum auf Fetisch-Inhalte und Nischen-Content fokussieren.
Die selbsternannte «allergrösste F*tze Berlins» lässt aber natürlich nicht karitativ ihre Hüllen fallen. Eine Mitgliedschaft bei Maloum soll laut der Onlineplattform Watson fast 20 Franken im Monat kosten. Dafür bekommen Fans von Ikkimel erotische Inhalte und ebenso anzügliche Musik geliefert, denn die Rapperin will auf ihrem Profil auch ihre Musik teilen.
Ikkimel möchte ihren Körper aber nicht zu ihrer Haupteinnahmequelle machen, die Musik soll nach wie vor ihre oberste Priorität bleiben. Wie lukrativ Maloum für Ikkimel sein wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die junge Frau hat es erneut geschafft, zu provozieren.