Darum gehts
- Udo Lindenberg posiert ohne Brille für ein Instagram-Foto am Freitag
- Sein Freund Benjamin von Stuckard-Barre teilte das seltene Bild online
- Instagram-User kommentieren das Bild mit humorvollen und emotionalen Reaktionen
Hört man den Namen Udo Lindenberg (79), so denkt wohl manch einer direkt an seine rauchige Stimme, seinen Hamburger Dialekt und natürlich an seinen Hut und die Brille. Es gibt nur wenige Bilder, die den Sänger ohne letzteres Accessoire zeigen. Eines davon wurde am Freitag von seinem guten Freund, dem Journalisten und Autor Benjamin von Stuckrad-Barre (51), auf Instagram veröffentlicht.
Auf dem gemeinsamen Schnappschuss schaut von Stuckrad-Barre zur Seite, während Lindenberg in seinem für ihn klassischen, schwarzen Look direkt in die Kamera schaut. Sein rechtes Auge wird dabei leicht von der Hutkrempe verdeckt, denn auf dieses Markenzeichen verzichtet er nicht. Auch die Brille ist nicht weit, er hält sie vor sich in der Hand, was den Eindruck erweckt, er habe sie einzig für das Foto kurz ausgezogen.
Dass sich Lindenberg für das gemeinsame Bild extra der Brille entledigt hat, entgeht den Instagram-Usern nicht, die es entsprechend kommentieren. «Immer wenn Udo die Brille abnimmt, muss es ihm wichtig sein» oder «Sehr privat. So wie wenn Lagerfeld die Brille abgenommen hat» ist beispielsweise zu lesen. Jemand anderes meint humorvoll: «Udo Lindenberg. Die einzige Person, die, um nicht erkannt zu werden, die Sonnenbrille abnehmen muss.»
«Ritterrüstung und Abschirmdienst»
Was es mit der Sonnenbrille auf sich hat, erklärte Lindenberg 2019 in einem Interview mit dem Online-Magazin Opium, welches auch auf seiner Website zu finden ist. Darin begründet er seine beiden treuen Begleiter folgendermassen: «Hut, Brille, multifunktional – flexibilistisch! Ritterrüstung und Abschirmdienst. Zum Schutz der sensiblen Seele und wie ein Meisterdetektiv alles abchecken (und keiner weiss Bescheid). Die Brille trage ich aber auch, um die Damen (und Herren) nicht in unnötige Liebes-Irritationen zu stürzen, wenn sie direkt durch meine Augen in die hinreissenden Abgründe meiner Seele blicken.»